Aktualisiert am 4. Juli 2022 | 14:49
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Das Opfer wurde mit mehreren Stichwunden schwer verletzt
Welche Fotos
Nach dem Mord an einem 85-jährigen Mann in Feldkirch in der Nacht zum Sonntag ermitteln die Ermittler weiter. Der mutmaßliche Sohn, der den behandlungsbedürftigen älteren Mann mit mehreren Messerstichen tödlich verletzt haben soll, muss noch wegen seiner schlechten psychischen Gesundheit befragt werden. Ob eine Untersuchung am Montag möglich sein wird, ist laut einem Polizeisprecher unklar.
Tatmotiv und Tathergang, etwa eine mögliche Überanstrengung bei der Pflege des 85-Jährigen, blieben vorerst im Dunkeln. Die Bluttat soll sich am Sonntag zwischen 2 und 3 Uhr in der gemeinsamen Feldkirch-Wohnung ereignet haben. Das Opfer erlitt mehrere Stichwunden und starb kurz darauf. Ein Nachbar, der das Geräusch hörte, alarmierte den Rettungsdienst.
Der 30-jährige Sohn wurde noch am Tatort festgenommen. Derzeit befindet er sich im Landeskrankenhaus Rankweil. Eine gerichtsmedizinische Obduktion des 85-jährigen Opfers am Montag in Innsbruck ergab, dass Stichwunden zu seinem Tod geführt hatten.
Die Ermittlungen führt das Landeskriminalamt. Spuren des Tatorts werden ausgewertet und Zeugen befragt, und es können derzeit keine weiteren Informationen zu den Ermittlungen gegeben werden, sagte er.