Ein stärkerer Ausbau erneuerbarer Energien ist erforderlich

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Die russische Gasabhängigkeit setzt Österreich unter Druck. Laut Energypeace, einem Zusammenschluss von Biomasse-Experten, ist der Ausbau der Energieerzeugung aus Wind, Photovoltaik und Biomasse die beste Strategie gegen eine anhaltende Energiekrise.

10.07.2022 10.03

Online ab heute, 10.03 Uhr

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Laut Energypeace verbraucht Österreich in einer typischen Winterwoche rund 1.400 GWh Strom, ein Sechstel in der Steiermark. Etwas mehr als die Hälfte dieser benötigten Strommenge wird aus Wasser- oder Wind- oder Biomasse- und Photovoltaikanlagen erzeugt, aber 650 GWh werden durch Gaskraftwerke oder durch Importe aus Russland bereitgestellt.

„Wir müssen weg vom Gasstrom“

Für Heinz Kopetz, Sprecher von Energypeace, ist der Ausbau erneuerbaren Stroms daher unausweichlich; Nur so kann der drohenden Energiekrise entgegengewirkt werden: „Wir sind davon überzeugt, dass der deutlich beschleunigte Ausbau von Wind- und Photovoltaikenergie die sinnvollste Maßnahme ist, um die Abhängigkeit von Gasimporten zu reduzieren. Strom wird durch Mobilität, durch Wärmepumpen, deutlich zunehmen.“ , also müssen wir weg vom Gasstrom, und das können wir, wenn wir einfach mehr Windkraftanlagen und mehr Photovoltaikanlagen bauen.“

“Erkläre eine Art Notstand”

Geht es nach dem Erneuerbare-Ausbau-Gesetz der Bundesregierung, soll die jährliche Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bis 2030 um 27 Terawatt pro Stunde (TWh) gesteigert werden. Dieses Ziel, so Kopetz, „muss bis 2025 erreicht werden“, so Kopetz notwendig, bestimmte Bereiche auszuweisen und vor allem eine Art Notstand auszurufen und die Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, damit von der Entwicklung eines “Start – up – Projekts” nicht mehr als ein Jahr vergeht.

Laut Kopetz dauern diese Genehmigungsverfahren derzeit durchschnittlich drei bis fünf Jahre. Ohne Beschleunigung des Genehmigungsverfahrens droht laut dem Energypeace-Sprecher eine mehrjährige Energiekrise.

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