FPÖ-Chef Herbert Kickl hat erneut eine Kandidatur bei der nächsten Bundespräsidentenwahl im kommenden Herbst ausgeschlossen.
„Ich werde nicht selbst laufen“, sagte er. Weil er der Meinung ist, dass das Amt des Bundesparteivorsitzenden und Klubpräsidenten nicht mit der Führung eines Präsidentschaftswahlkampfes vereinbar sei. Die FPÖ werde den blauen Kandidaten vorstellen, sobald der Wahltermin feststehe, sagte Kickl.
Bei den FPÖ-Gremiumssitzungen am Vortag sei “selbstverständlich” auch von der Präsidentschaftswahl die Rede gewesen, sagte Kickl heute. Es war jedoch von Anfang an klar, dass in dieser Frage keine Entscheidung getroffen werden würde.
Das Thema stehe gar nicht auf der Tagesordnung, der FPÖ-Präsident wiederholte seine Äußerungen vom Vortag. Die Erwartungen seien nur von den Medien geschürt worden, sagte er.
“Wer Großes will, muss sich einschränken”
Zu seiner (aktuellen) Entschlossenheit, nicht selbst in den Ring um das höchste Amt des Landes zu steigen, sagte der FPÖ-Chef: „Wer Großes will, sollte sich einschränken.“ um ein starkes Ergebnis bei den Nationalratswahlen zu erzielen.
Einen möglichen Kandidaten für den FPÖ-Vorsitz hat Kickl nicht nominiert. Als Favoritin gilt Verfassungssprecherin Susanne Fürst. Kickl wies einen Bericht der Österreich-Zeitung zurück, wonach die FPÖ den Kronen-Zeitung-Kolumnisten Tassilo Walentin zum Hofburg-Rennen schicken wolle. Es sind keine “Eilmeldungen”, es sind “Eilmeldungen”, sagte er.