Einzementierte und verklebte Hände: „Last Generation“ blockiert die Berliner Autobahn

Klimaaktivisten haben erneut eine Autobahn in Berlin blockiert und ihre Hände teilweise im Beton vergraben. Auch in anderer Hinsicht war die Blockade außergewöhnlich.

Am Freitagmorgen blockierten Aktivisten der Gruppe „Last Generation“ erneut eine Autobahnausfahrt in Berlin. Sie wandten eine neue Taktik an: Statt vieler kleiner Straßensperren, die über die Stadt verstreut waren, gab es eine zentrale am Autobahnkreuz Schöneberg. An der Aktion hätten sich insgesamt 43 Aktivisten beteiligt, sagte eine Polizeisprecherin.

Aber das ist nicht die einzige Neuerung: Einige der Demonstranten haben ihre Hand auf die Straße gelegt. Ein von Aktivisten auf Twitter gepostetes Video zeigt einen Polizisten, der Hammer und Meißel in einer in den Beton eingelassenen Hand verwendet. Eine Polizeisprecherin bestätigte, dass Aktivisten teilweise Schnellbeton verwendeten. In den vergangenen Wochen hatten Blockierer ihre Hände mit Sekundenkleber auf die Straße geklebt.

Eine Ausfahrt von der A103 Richtung Sachsendamm war gesperrt. Laut Verkehrsinformationszentrum Berlin wurde der Verkehr auf der A103 während des gesamten Autobahnkreuzes sicher gehalten. „Einige sind wieder auf die Straße gegangen, um eine größtmögliche Disruption zu erreichen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Last Generation. Nach Angaben der Polizei dauerte es zwei Stunden, um die Blockade zu durchbrechen.

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