Eishockey-Nationalmannschaft: Was ist mit Reto Berra und Leonardo Genoni?

Marcel Allemann und Nicole Vandenbrouck

Mit Quoten von unter 90 Prozent erfüllten Genoni und Berra die Erwartungen der besten Torhüter auf internationaler Bühne nicht. Und doch: Wenn die Mannschaft ihren Medaillentraum weiter leben und 2023 realistisch angreifen will, muss sich das bewährte Torhüterduo der letzten Jahre zum Verbleib im Programm verpflichten.

Ein Rücktritt im Rahmen der Verjüngung wie Raphael Diaz und Simon Moser wäre auf dieser Position zuvor deutlich riskanter gewesen. Genoni/Berra sind nach wie vor die beiden besten Torhüter des Landes und für seine Nachfolge ist noch keine Lösung in Sicht.

Der Verband will wissen, wie ihre Pläne aussehen

Sandro Aeschlimann konnte bei seinem Weltcup-Debüt nicht überzeugen. Melvin Nyffeler war bereit, sich auf die WM vorzubereiten. Joren van Pottelberghe erholt sich gerade von einem Kreuzbandriss und bekommt Konkurrenz vom finnischen Star-Torhüter Juho Olkinuora. Philip Wüthrich (24) und Akira Schmid (22) sind unerfahren.

Der sechste Ausländer verschärft die Sorgen der Torhüter

Ab der kommenden Saison können sechs Ausländer in der National League spielen. Und klar ist, dass Ambri, Biel, ZSC und wohl auch Lugano und Kloten auf ausländische Torhüter setzen. Damit verschärfen sich die Sorgen des Nati-Torhüters um die langfristige Zukunft weiter. Lars Weibel sieht diese Entwicklung mit Sorge. “Aber wir können nichts dagegen tun, außer dafür zu sorgen, dass wir gut mit den Torhütern zusammenarbeiten, wenn sie in der Nationalmannschaft sind.” Der Nati-Direktor weiter: „In Finnland habe ich U18-Torhüter gesehen, die in den ersten beiden Ligen spielten. Leider geht es bei uns in eine andere Richtung.“

Der Überschuss an ausländischen Torhütern macht auch dem siebenmaligen Meister Leonardo Genoni keine Freude. Er sieht diese Situation aber auch als Herausforderung für sein Handwerk: „Jetzt könnten wir die Hand heben für die neue Einwanderungsregelung. Oder wir nehmen die Hände vom Sack und machen uns unersetzlich. Einerseits wird es für junge Torhüter immer schwerer, andererseits ist es aber auch gut, dass ein Schweizer Torhüter kämpfen muss.“ Genoni denkt rückblickend sogar: „Vielleicht war es in der Vergangenheit manchmal zu einfach“.

Ab der kommenden Saison können sechs Ausländer in der National League spielen. Und klar ist, dass Ambri, Biel, ZSC und wohl auch Lugano und Kloten auf ausländische Torhüter setzen. Damit verschärfen sich die Sorgen des Nati-Torhüters um die langfristige Zukunft weiter. Lars Weibel sieht diese Entwicklung mit Sorge. “Aber wir können nichts dagegen tun, außer dafür zu sorgen, dass wir gut mit den Torhütern zusammenarbeiten, wenn sie in der Nationalmannschaft sind.” Der Nati-Direktor weiter: „In Finnland habe ich U18-Torhüter gesehen, die in den ersten beiden Ligen spielten. Leider geht es bei uns in eine andere Richtung.“

Der Überschuss an ausländischen Torhütern macht auch dem siebenfachen Meister Leonardo Genoni keine Freude. Er sieht diese Situation aber auch als Herausforderung für sein Handwerk: „Jetzt könnten wir die Hand heben für die neue Einwanderungsregelung. Oder wir nehmen die Hände vom Sack und machen uns unersetzlich. Einerseits wird es für junge Torhüter immer schwerer, andererseits ist es aber auch gut, dass ein Schweizer Torhüter kämpfen muss.“ Genoni denkt rückblickend sogar: „Vielleicht war es in der Vergangenheit manchmal zu einfach“.

“Wir geben Genoni und Berra bewusst Zeit, den Weltcup erstmal sitzen zu lassen. Patrick Fischer wird sich in den kommenden Wochen mit ihnen in Verbindung setzen und ihre Pläne in Erfahrung bringen”, sagte Nationalmannschaftsdirektor Lars Weibel zu dem Thema. Durch die erste Teilnahme an der European Hockey Tour in der kommenden Saison ist die Ausgangslage etwas anders als in den Vorjahren: „Wir brauchen vom ersten Moment an die besten Torhüter, aber gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass die Torhüter sich bewegen, kommen zu Top-Level-Spielen “.

Genoni: “Mein Ehrgeiz ist ungebrochen”

Zumindest bei Genoni, der Nummer 1 in der Auswahl, muss sich der Verband keine Sorgen machen. Blick sagt er ohne Zögern: «Mein Ehrgeiz ist ungebrochen, dass ich der Torhüter sein will, an dem man vorbei muss.» Obwohl er kein Mensch ist, der an olympische Zyklen denkt, kann er sich vorstellen, bis Olympia 2026 bei der Nationalmannschaft zu bleiben.

Und generell denkt er: “Es gibt keine alten und jungen Torhüter, nur gute oder schlechte.” Reto Berra hingegen befindet sich derzeit im Urlaub und war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Aber auch in Zukunft zählt Genoni auf ihn: «Für mich und Reto sollte das Ziel sein, dass man sich auf uns verlassen kann, weil unsere Leistung stimmt.»

Eishockey-Weltmeisterschaft 2022 – Gruppe A.

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Eishockey-Weltmeisterschaft 2022 – Gruppe B.

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