EM 2022: Ex-Schiedsrichter Urs Meier kritisiert Endentscheidung

Eine Szene im EM-Finale sorgte für Aufruhr. Deutschland hätte einen Elfmeter bekommen müssen. Das sieht auch Ex-Schiedsrichter Urs Meier so.

Im Finale der Frauen-EM zwischen Deutschland und England (1:2 nV) sorgte eine Szene in der ersten Halbzeit für Aufsehen. Sie waren in der 26. Minute des Spiels, als die englische Kapitänin Leah Williamson den Ball mit der Hand vor der Linie stoppte.

Die ukrainische Schiedsrichterin Kateryna Monzul ließ die Situation schleifen und markierte den Elfmeterpunkt nicht. Das Video-Schiedsrichterteam forderte den Schiedsrichter nicht auf, sich die Szene im Überprüfungsbereich noch einmal anzusehen.

Das ärgert Ex-Schiedsrichter Urs Meier. „Was macht der Arm da oben? Da hat er nichts zu suchen, also geht er viel Risiko ein. Die Bewegung ist unnatürlich. Elfmeter werden ganz anders gepfiffen als hier. Genau dafür ist VAR da“, sagte Meier vom Schweizer Blick und fuhr fort: “Lasst keine Fälle mehr wie Maradona’s Hand of God oder Thierry Henry’s Handspiel gegen Irland.

Die DFB-Elf verlor das umkämpfte Endspiel mit 1:2 nach Verlängerung. Zunächst brachte die Engländerin Ella Toone die „Three Lions“ in Führung (62.), Lina Magull (79.) glich aus. Chloe Kelly (112a) erzielte in der Verlängerung das entscheidende Tor zu Englands erstem Frauen-Europameistertitel.

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