EM Hartpury – Großer Offroad-Tag für österreichische Teilnehmer

Symbolfoto ©MLA Photography – stock.adobe.com

Die fünf österreichischen Starter dominierten das Feld in Hartpury souverän und blieben in den Hindernissen fehlerfrei, Magdalena Zellhofer im Sattel ihrer AWÖ-Stute Highlight RZ hielt sogar noch die Zeit. Das Duo schaffte einen Riesensprung in der Rangliste – von Platz 33 auf Platz 17 mit aktuell 34,2 Punkten weniger – aktuell das beste Einzelergebnis unter den heimischen Junioren. Auch ihre Teamkolleginnen Jana Aigner (39,7) und Sunday’s Gold verbesserten sich von Platz 45 auf Platz 24, Helena Würmer (43,1) und Innsbruck M von Platz 43 auf Platz 29 und die Dressur-Pechvogelin Amy Rose Frühwirth (48,8) stiegen stark in die Zwischenwertung. Tonic von 59 auf 33. Vor dem Springen ist dem rot-weiß-roten Team (117), nach der Dressur noch auf Platz acht, ein starker fünfter Platz weniger als ein Springfehler des Viertplatzierten (114,6).

„Wir sind sehr zufrieden mit unseren Fahrern. Mit Ausnahme von Amy (Anmerkung von Rose Frühwirth:) sind sie alle Debütantinnen bei den Europameisterschaften, auch Amys Pferd nimmt zum ersten Mal an einem Großereignis teil. So gesehen muss man wirklich sagen: Hut ab vor dieser Leistung. Es gibt nichts Besseres“, lobt Teammanager Matthias Baumann.

Auch bei den Cross-Country-Hindernissen blieb Nachwuchsfahrer Robin Erkinger fehlerfrei, mit 16,8 Minuspunkten aus der Zeit verbesserte er seine Wertung auf 54,3, aktuell auf Rang 33. „Robin hat es etwas ruhiger angehen lassen, einige Paare sind vor ihm ausgeschieden. Dann ist er auch eine sehr souveräne Runde gefahren, am Ende gab es nur ein paar Timing-Fehler“, sagte Baumann, der auch lobende Worte für den Coach fand Österreichisches Team: „Die guten Leistungen auf dem Platz zeigen, wie wichtig es war, dass Harald Siegl mit jedem noch einmal den Parcours durchgegangen ist und individuell die beste Vorgehensweise für jedes Paar besprochen hat. Hier muss man dem Trainer für seinen Einsatz danken. Er sicherlich hat einen großen Anteil an den hervorragenden Offroad-Leistungen der österreichischen Fahrer”, sagt der Teamchef.

Morgen steht bei der Europameisterschaft der Finalsprung auf dem Programm. Die österreichischen Pferde sind nach dem Gelände alle fit und aufgeweckt. Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Finale sind also gegeben. „Wir blicken zuversichtlich auf den morgigen Wettkampf – vielleicht gibt es ja noch etwas zu tun“, sagt Baumann.

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