Gepostet am 21. Juni 2022, 11:40 Uhr
In der Emme bei Burgdorf gibt es fast kein Wasser mehr, so viele Fische sterben. Deshalb fordert der Fischerverband die Bevölkerung auf, nicht mehr im Fluss zu schwimmen.
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Aufgrund der Dürre ist der Wasserstand in der Emme sehr niedrig, wodurch die toten Fische im Flussbett zurückbleiben.
Fischerverein in der Emme Burgdorf
Deshalb appelliert der Fischerverein der Emme Burgdorf an die Bevölkerung: „Meiden Sie bitte die Emme als Badegewässer.“
Fischerverein in der Emme Burgdorf
Die Bürger sollten auch davon absehen, “Grundwasser unnötig zu verschwenden”.
Fischerverein in der Emme Burgdorf
Aufgrund der hohen Temperaturen und fehlender Niederschläge in den letzten Tagen ist der Wasserstand in der Emme extrem niedrig. Deshalb fordert der Fischerverein Emme Burgdorf die Bevölkerung über Facebook auf, nicht im Fluss zu schwimmen und keine Steine und Stöcke hineinzuwerfen.
Sascha Jud, Vorsitzender der Geschäftsführung des Fischervereins Emma Burgdorf, schreibt: „Emme versinkt im Wasser. Das Kiesbett ist noch schneller.“
Weit verbreitete Bilder zeigen tote Fische, die auf dem ausgetrockneten Flussbett liegen. „Ich fordere Sie dringend auf, beim Schutz des Meereslebens zu helfen, damit die verbleibenden Tiere überleben können“, schrieb Jud in ihrem Facebook-Post. Außerdem fordert er die Bevölkerung auf, keine Staudämme zu bauen. “Diese versperren den Fischen den Fluchtweg von kochendem Wasser zu den tiefen Tümpeln der Schlafenden.”
«Melden Sie das Auftreten von toten Fischen so schnell wie möglich dem Berner Fischereiinspektorat», sagt Jud. Der Beitrag wurde bisher mehr als 2100 Mal geteilt. „Schrecklich“ und „Es tut sehr weh“, schreiben Nutzer unter den Facebook-Post. Andere sind wütend, dass ein solches Phänomen überhaupt auftritt.
„Das ist alles eine schrecklich traurige Angelegenheit“, sagt Jud in 20 Minuten. “Ich bin sehr bewegt von den Bildern der Fische.” Er erklärt auch: „Auch wenn es heute regnet, die Gefahr wird nicht enden. Es würde viel Regen brauchen, damit der Wasserspiegel wieder steigen würde und die Fische nicht mehr in Lebensgefahr schwebten.“
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