Energiekosten: Sparprogramm für Schulen?

Chronik

Steigende Energiekosten wirken sich auch negativ auf die steirischen Schulen aus: Investitionen, Schulveranstaltungen oder Exkursionen könnten daher in diesem Jahr erschwert oder sogar abgesagt werden. Das Kultusministerium will jedoch beruhigen.

04.08.2022 13.00

Online ab heute, 13 Uhr

Laut Josef Wieser, Direktor des BG/BRG Leibnitz und Sprecher der Direktoren der steirischen AHS, habe sich die Kostenexplosion im Energiebereich bereits vor den Sommerferien abgezeichnet. Aus diesem Grund muss der Herbst minutiös geplant werden: „Jede Schule erhält einen bestimmten Teil des Budgets, der muss verwaltet und dafür gesorgt werden, dass er ausgegeben wird. Ein gewisser Anteil entfällt auf die Energiekosten und wenn dieser Posten steigt, muss natürlich an anderer Stelle gespart oder mit Investitionen gewartet werden“, sagt Wieser.

Wieser: „Schauen Sie genau hin, ob Sie es sich leisten können“

So müssten etwa Neuanschaffungen von Ausrüstung verschoben oder abgesagt werden, sagte Wieser, aber Schulveranstaltungen wie Skikurse oder Exkursionen könnten schwierig werden oder gar abgesagt werden. Jahr: „Bei Schulveranstaltungen muss man natürlich genau hinschauen, ob kann man sich leisten oder nicht. Und im schlimmsten Fall können diese nicht stattfinden“, was wiederum zu Lasten der Wissensvermittlung an die Studierenden ginge, so Wieser.

Deshalb brauchen die Schulen in der Steiermark dringend mehr Geld: „Natürlich wünschen sich alle Schulen eine Budgetaufstockung aufgrund des gestiegenen Energieaufwands. Natürlich werden die Manager im Herbst an die Behörden herantreten und versuchen, eine mögliche Aufstockung zu erreichen.“

Polaschek: „Wir haben das Budget erhöht“

Laut Kultusminister Martin Polaschek sei zum Beispiel bei Investitionen definitiv kein Sparzwang gewesen, da habe es definitiv nichts gegeben: „Wir haben es, weil die Energiekosten gestiegen sind und wir im Frühjahr gesehen haben, dass die Kosten steigen ; erhöhte das Bundesschulbudget für dieses Kalenderjahr um mehr als 13 Millionen US-Dollar.”

Die Berechnung dafür basierte auf den im April vorliegenden Erkenntnissen, bei anderen Parametern machte das Ministerium keine Abstriche: „Es gibt keinen Grund, bei Investitionen oder Ausgaben zu sparen. Wir werden die Budgets anpassen. Ich denke, es ist eine ungerechtfertigte Aufregung oder Nervosität, die jetzt überwiegt“, sagte Polaschek.

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