Er kann Premierminister bleiben, aber Boris Johnson wurde bereits gefeuert

Boris Johnson, 57, ist und bleibt britischer Premierminister. Nach der “Partygate”-Affäre musste er sich einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei stellen. Das ist fehlgeschlagen. Er darf den Posten des Premiers behalten.

Es war anders als in anderen Jobs, die der 57-Jährige hatte. Er wurde während seiner Karriere mindestens zweimal ausgewiesen. Beides waren vage Aussagen.

Die Times feuerte Johnson

Nach seinem Studium wurde der junge Boris Johnson Journalist. Er bekam einen Job bei der Times. Laut Mirror wurde er jedoch ein Jahr später gefeuert. Er soll ein Zitat gefälscht haben.

2001 wurde der derzeitige Premierminister ins Parlament gewählt. Doch er verlor seinen Job, weil er über eine außereheliche Affäre gelogen haben soll.

Seine politische Karriere war damit jedoch nicht beendet. Stattdessen wurde Johnson 2008 Bürgermeister von London und dann 2019 Premierminister von Großbritannien.

Die Lüge der Gefangenschaft

Viele Briten glauben jedoch, dass Johnson während der Kronenblockade über seine Partys gelogen hat. Als das Land sich an die Regeln hielt, feierte Johnson. Er stritt dies jedoch zunächst ab.

Doch wegen seiner Geburtstagsfeier im Juni 2020 erhielt der Ministerpräsident vor einigen Wochen eine Abmahnung. Die Londoner Polizei ermittelt in der Regierungszentrale gegen insgesamt zwölf mutmaßliche Eingesperrte.

Es ist nicht auszuschließen, dass Johnson weitere Sanktionen erhält. Johnson entschuldigte sich mehrfach für die Feier. (EU)

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