“Er wird mehr Grand Slams gewinnen als Federer, Nadal und Djokovic”

Auch Carlos Alcaraz ist bei den French Open derzeit betrunken.

Getty Images

Carlos Alcaraz ist nicht nur einer der vielen Shootingstars im Tennis. Der Spanier hat das Potenzial, den Sport für die kommenden Jahre zu dominieren. Reflexionen eines spanischen Journalisten.

Carlos Alcaraz hat definitiv alles, was er braucht, um in Paris seinen ersten Grand-Slam-Titel zu gewinnen. Der 19-jährige Spanier ist seit dieser Saison mit Vollgas auf der Überholspur unterwegs. Er verwies in Madrid Branchengrößen wie Rafael Nadal oder Novak Djokovic in seine Schranken und würde es in einem möglichen Halbfinale in Paris sehr gerne wiederholen.

Warum Alcaraz alles für eine große Karriere hat, haben wir bereits ausführlich besprochen. Alcaraz ist viel mehr als ein “Mini-Weihnachten”. Er spielt aggressiver, sucht den schnellsten Punkt und ist daher eher in den Fußstapfen von Roger Federer zu sehen. Alcaraz ist die fast perfekte Fusion der besten Tennisspieler der Geschichte. Es vereint die Intensität und den ungezügelten Willen von Christmas, Federers Offensivspiel, das manchmal darauf abzielt, schneller Punkte zu sammeln. Und Djokovic scheint sich das Talent abgeschaut zu haben, in den entscheidenden Momenten sein bestes Tennis zu spielen.

Unbeschwert, entspannt und konzentriert

Der junge Spanier agiert in einer Sorglosigkeit, die man in seinem Alter nur selten sieht. Die großen Namen seiner Gegner beeindrucken ihn nicht. Er ist extrem konzentriert auf die Strecke, hält aber gleichzeitig das Publikum bei Laune, indem er sich einfach Laolas Welle anschließt, wenn er die Seite wechselt.

Bis Sonntag bleibt abzuwarten, ob das alles für einen ersten Grand-Slam-Sieg reicht. Tennisjournalist Alejandro Ciriza glaubt schon lange, dass der junge Aufsteiger durchaus eine Traumkarriere haben kann: „2017 habe ich ihn zum ersten Mal an der Juan Carlo Ferrero Akademie in Villena besucht Ball, wie er sich bewegt Roland Garros Medien.

Rafael Nadal über Carlos Alcaraz: „Neues ist immer interessanter“

Letzte Woche beim ATP Masters in Madrid unterlag Rafael Nadal Carlos Alcaraz in drei Sätzen. Nun ordnet der 21-malige Grand-Slam-Sieger die Situation und den „Hype“ um seinen Landsmann und Madrid-Sieger ein.

10.05.2022

Allgegenwärtig in allen Medien

„Auf einen Spieler wie ihn haben wir zehn Jahre gewartet, jetzt ist er endlich da“, sagt Ciriza. Er ist nicht nur mit den Leistungen von Alcaraz zufrieden. Ganz Spanien ist seinem Charme bereits erlegen. Tatsächlich hat der 19-Jährige bereits in großen Sportzeitungen für Schlagzeilen gesorgt. Denken Sie an die Zeiten, als der spanische Fußball um den Titel kämpfte und Real Madrid im Finale der Champions League stand.

„Alcaraz ist derzeit in aller Munde. Dazu tragen zweifellos auch die sozialen Medien bei. Als Weihnachten kam, gab es weder Twitter noch Instagram. Jetzt. Und alle Zeitlinien sind voll von Alcaraz.“

Und wo ist die Konkurrenz?

Manchen geht der Rummel um Alcaraz fast zu weit. Alexander Zverev sagte im Interview mit Eurosport, er wünsche sich, dass Alcaraz jetzt als neuer Superstar gefeiert werde und dem Tennis zu mehr Aufmerksamkeit verhelfe. Gleichzeitig stört es ihn aber auch, dass der Spanier so viele Nachtsessions bestreiten kann, während andere Bogenfiguren ein wenig einsinken.

Vielleicht bist du ein bisschen eifersüchtig, aber vielleicht hast du auch Angst. Denn jetzt ist allen klar, dass Alcaraz das Potenzial hat, selbst die Rekorde der Größten zu brechen. Alejandro Ciriza: „Er entscheidet nur, wie erfolgreich er sein wird. Er ist ein absoluter Ausnahmespieler. Ich kann nicht sagen, ob er 20, 21 oder 35 Grand-Slam-Titel gewinnen wird, aber er wird definitiv die neue Nummer 1 im Herrentennis.“ .”

Werden die Rekorde der Top 3 also in Zukunft wirklich ins Wanken geraten? Ciriza glaubt schon jetzt: „Alcaraz wird die Konkurrenz als die besten Spieler heute nicht haben. Deshalb wird er mehr Grand Slams wie Federer, Nadal und Djokovic bekommen.“

Dies ist eine Anzeige. Noch glaubwürdiger wäre es, wenn Alcaraz am Sonntag auf der Strecke von Philippe Chatrier seinen ersten großen Pokal in die Höhe stemmen würde.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *