Der stellvertretende Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) wurde des Landes verwiesen. Er soll militante schiitische Terror- und Extremistenorganisationen unterstützt und Propagandavideos auf Facebook geteilt haben. Wenn er Deutschland nicht bald verlässt, drohen ihm harte Sanktionen.
Wie die Hamburger Innenbehörde der MOPO bestätigte, erhielt der stellvertretende Mullah der IHH, Seyed Soliman Mousavifar, den sogenannten Ausweisungsbefehl: Ein Mullah ist Professor für islamisches Recht und Religion oder Gebetsführer. Er hatte zuerst der “Bild” berichtet.
Das islamische Zentrum ist der verlängerte Arm des Iran in Europa
Der Erlass zwingt Mussavifar, Deutschland sofort zu verlassen, sonst könnte er in sein Heimatland Iran abgeschoben werden. Zudem wurde ein Einreise- und Aufenthaltsverbot verhängt. Tut er dies nicht, drohen ihm bis zu drei Jahre Haft.
Das IZH gilt als Irans verlängerter Arm in Europa: Laut Bundesamt für Verfassungsschutz ist es das „größte und einflussreichste Zentrum“, mit dem das Land in Deutschland agiert.
Aber das ist noch nicht alles: Mousavifar unterstützt laut interner Behörde militante schiitische Terror- und Extremistenorganisationen und unterhält Verbindungen zu zwei Fundraising-Organisationen, die für “Hizb Allah” / Hisbollah arbeiten, und unterhält enge Kontakte zu Hisbollah-Vertretern im Libanon.
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Sie ist eine Partei und Miliz, die Terroranschläge verübt und von vielen Ländern, darunter Deutschland, als terroristische Organisation eingestuft wird. Hier ist es seit zwei Jahren verboten. Mussavifar soll Propagandavideos und -fotos der Organisation auf Facebook geteilt, seinem gefallenen Kämpfer Tribut gezollt und vor vier Jahren an einer antisemitischen Demonstration teilgenommen haben.
Innensenator Andy Grote (SPD) sagte der Bild-Zeitung: „Wer terroristische oder terroristische Finanzorganisationen nachweislich unterstützen kann, stellt eine ernsthafte Gefahr für unsere Sicherheit dar. Die unmittelbare Folge könnte nur die Ausweisung sein.“ (siehe / prei)