Erpresser in einem italienischen Supermarkt festgenommen

Erstellt am 09. Juni 2022 | 09:59

Lesezeit: 2 Min

Auch österreichische Unternehmen und Supermärkte sind betroffen

Foto: APA / THEMENBILD

Die italienische Polizei hat einen 47-jährigen Mann aus Triest festgenommen. Er soll Supermärkten und anderen Einrichtungen damit gedroht haben, abgefülltes Wasser und Lebensmittel mit Zyanid und Rattengift zu vergiften, wenn er das geforderte Geld nicht in Kryptowährung erhalten würde. Auch Betriebe in Österreich und anderen europäischen Ländern waren betroffen. Die Ermittlungen gegen den Verdächtigen wurden in Zusammenarbeit mit der österreichischen Polizei und Europol durchgeführt.

Neben italienischen Geschäften und Supermärkten in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Spanien soll der Angeklagte diese mit der Androhung einer Lebensmittelvergiftung erpresst haben, teilte die Polizei mit. Die Zusammenarbeit mit österreichischen Ermittlern sei “entscheidend” für die Identifizierung und Festnahme des Mannes aus Triest gewesen.

Die Wohnung des Verdächtigen wurde durchsucht. Die Behörden beschlagnahmten mehrere Gegenstände, darunter einen Ofen und eine Waage zum Wiegen von Lebensmitteln. Sie erschienen in einem vom Verdächtigen aufgenommenen Video, das die Vergiftungsmethode durch Gießen von geschnittenem Sulfat in Gläser mit Produkten zeigte. Der Verdächtige war zuvor wegen Cyberbetrugs und Erpressung verurteilt worden.

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