Coronavirus
In Niederösterreich wurden die ersten Fälle der Coronavirus-Varianten Omicron BA.4 und BA.5 nachgewiesen. Das staatliche Sanitätspersonal geht davon aus, dass diese Variante schrittweise verhängt wird.
24.05.2022 12.42
Online seit gestern, 12:42 Uhr
Bisher seien in Niederösterreich 25 Fälle von omicron BA.4 und BA.5 Untervarianten bestätigt worden, teilte der Landessanitätsdienst am Dienstag mit. Aktuell sind 14 von ihnen noch positiv auf CoV, elf sind bereits wieder genesen. Die meisten Fälle der neuen Varianten, nämlich jeweils fünf, wurden in den Bezirken Mödling und St. Pölten.
In Österreich wurden Anfang dieses Monats erstmals die neuen Covid-19-Subvarianten BA.4 und BA.5 nachgewiesen. Die Stadt Wien meldete erste Fälle der Variante BA.4 und einen Fall der Variante BA.5 an das Gesundheitsministerium, auch in der Steiermark und in Salzburg wurden zu diesem Zeitpunkt Einzelfälle festgestellt. In seiner damaligen Aktualisierung berichtete das Covid Forecast Consortium unter Berufung auf internationale Beobachtungsdaten über den wahrscheinlichen Wachstumsvorteil. Daher verursachen Subvarianten etwas mehr Infektionen als die derzeit dominante BA.2-Variante.
Prognose: Varianten verlängern sich
Aufgrund dieses Wachstumsvorsprungs geht auch der Landessanitätsdienst Niederösterreich davon aus, dass sich diese Varianten ausbreiten und sich wahrscheinlich auch durchsetzen werden, wenn auch langsamer, da das Infektionsgeschehen derzeit allgemein geringer ist.
Das Bundesministerium für Gesundheit und Inneres meldete in den letzten 24 Stunden (Stand Dienstag, 9.30 Uhr) 2.177 neue Corona-Fälle in Österreich. Die 7-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 231,5 im Vergleich zu 259,1 in Niederösterreich. Insgesamt sind in Niederösterreich derzeit 5.618 Menschen mit dem Virus infiziert. 131 von ihnen werden im Krankenhaus behandelt, neun davon auf der Intensivstation.