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FRANKFURT (dpa-AFX) – Bundesanleihen sind mit wenigen Veränderungen in die neue Woche gestartet. Am Montagmorgen notierte der Euro-Bund-Future bei 149,91 Punkten. Die Rendite zehnjähriger Anleihen lag bei 1,26 Prozent. Damit liegt die Rendite leicht unter dem Wert vom Freitagnachmittag, als sie mit 1,28 Prozent den höchsten Stand seit Mitte 2014 erreichte.

In jüngerer Zeit haben die hohe Inflation und die damit verbundene Aussicht auf eine bevorstehende Straffung der Geldpolitik, nun auch durch die Europäische Zentralbank, die Renditen nach oben getrieben. Der Rückgang zu Wochenbeginn könnte daher vorerst nur eine technische Gegenbewegung zum Anstieg sein. Experten erwarten dann im Laufe der Woche einen stärkeren Schub von der Europäischen Zentralbank.

Die EZB wird voraussichtlich am Donnerstag das Ende ihrer Netto-Anleihekäufe bekannt geben. Bei seiner nächsten Sitzung am 21. Juli dürfte der Leitzins erstmals steigen. Es wird spannend sein zu sehen, welche Anhaltspunkte Sie für zukünftige Aktionen geben. „Es sollte darauf hindeuten, dass bei künftigen Sitzungen mit Zinserhöhungen von 0,25 Prozentpunkten zu rechnen ist, Entscheidungen aber im Zeitverlauf zunehmend von den Daten abhängen“, erwarten Dekabank-Experten.

Auch im Kontext hoher Inflationsraten wenden sich die Anleger dann Ende der Woche den US-Inflationsdaten zu. Diese dürften ausschlaggebend für die geldpolitische Straffung durch die US-Notenbank Fed./mis/men sein

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AXC0041 06-06-2022 / 09:02

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