Verkehr
Der erste Vortrieb erfolgte im Semmering-Basistunnel: Er verband die Baulose zwischen Göstritz in Niederösterreich und Fröschnitzgraben in der Steiermark.
10.06.2022 16.12
Online ab heute, 12.16 Uhr
„Rund sieben Jahre nach Baubeginn des Abschnitts Gloggnitz ist ein wichtiger erster Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung des Semmering-Basistunnels erreicht“, sagte Projektleiter Gerhard Gobiet, den die Bergleute von Göstritz laut ÖBB-Sendung eingehalten haben. im Abschnitt Fröschnitzgraben, der sich noch in der Tunnelbohrmaschine auf dem Berg “Carl” befand. Es wird gerade Stück für Stück abgebaut, die Front zerlegt, der Bohrkopf, der letzte. Eine schmale „Stufe“ am Schneidrad ermöglichte es den Bergleuten der beiden Bauabschnitte jedoch erstmals, sich im Tunnel aufzuhalten.
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Die Bauarbeiten auf dem Abschnitt Göstritz kommen laut ÖBB „sehr gut“ voran, 1.578 Meter werden für das fertige Rohr verbaut. In der zweiten Richtung, dem Fröschnitzgraben, sind weniger als 400 Meter durch den zweiten Vortrieb und in Richtung Gloggnitz noch etwa 300 Meter zu graben. Im Bereich Gloggnitz wurden die Tunnelarbeiten nach „umfassenden Sondermaßnahmen“ kürzlich wieder aufgenommen, und aufgrund der „extrem schwierigen Geologie“ dieses Abschnitts sind noch rund 900 Meter zu überwinden. Die Inbetriebnahme des Tunnels wurde kürzlich um zwei Jahre auf 2030 verschoben.
Noch zwei Meilen zu graben
Laut ÖBB sind bereits mehr als 24 Kilometer oder fast 90 Prozent der 27,3 Kilometer des doppelröhrigen Tunnels ausgebrochen. Der Tunnel wird von fünf Standorten und 14 Blöcken gleichzeitig gebaut, fünf Blöcke wurden fertiggestellt (vier im Fröschnitzgraben, einer derzeit in Göstritz). Bereits 2020 begann der „Innenausbau“, bei dem der Tunnel mit einer Betoninnenhülle ausgekleidet wird – bisher wurden rund sieben Kilometer fertiggestellt; Dann die Bahnausrüstung mit Gleisen, Leitungen und technischen Anlagen, bevor die Züge fahren können. Die Inbetriebnahme ist für 2030 geplant.