„Es ist eine Katastrophe in Einheitsgröße“, sagt Joel Meier.

Nach zwei Jahren Pandemie liegt die Veranstaltungsbranche am Boden. Eine langfristige Planung ist fast unmöglich, aber es gibt Ausnahmen.

Dieses Bild wurde in Zürich schon lange nicht mehr gezeigt: Die Street Parade fand zuletzt 2019 statt.

Alexandra Wey / Schlussstein

Joel Meier hat es eilig. Er rennt von Termin zu Termin, findet beim Autofahren Zeit für ein Telefonat. Meier macht das, was er vor dreißig Jahren gemacht hat: Events organisieren. Doch dieses Jahr ist alles anders. Meier veranstaltet die Zürcher Street Parade mit bis zu einer Million Besuchern. Dieses Jahr findet sie nach zweijähriger Corona-Pause am 13. August wieder statt. Aber im Moment fehlt es an allem: Personal, Material. Meier drückt es so aus: „Es ist eine einzige Katastrophe.“

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