Exceeding Profits – Leichtfried: “Warum schützt der Staat die ‘groteske Gier’ und nicht das Volk?”


Wien (OTS/SK) – Gestern Abend sprach auch der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, über die Frage der Übergewinne von Energieunternehmen. Er hat Öl- und Gaskonzernen “groteske Gier” vorgeworfen und alle Staaten aufgefordert, überhöhte Gewinne zu besteuern. Die SPÖ setzt sich seit langem dafür ein, alle Windfall Profits von Energiekonzernen über eine überhöhte Gewinnsteuer abzuzweigen und das Geld an die Haushalte zurückzuzahlen und damit den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. Der Abgeordnete SPÖ-Klubpräsident Jörg Leichtfried fragt: „Worauf wartet die Regierung? Aufgrund der massiven Inflation werde der durchschnittliche Haushalt in diesem Jahr mit 3.000 Euro belastet, sagt Leichtfried.****

Die EU-Kommission hat den Mitgliedsstaaten bereits vor Monaten geraten, die enormen Gewinnüberschüsse der Energiekonzerne mit einer Sondersteuer (Steuer auf unerwartete Gewinne) zu belegen. Nach dem SPÖ-Modell soll der Mehrgewinn (der den Vorjahresgewinn plus 10 Prozent übersteigt) komplett eliminiert werden. 50 % der Mittel werden zur Entlastung der Menschen verwendet, also zur Finanzierung der Energiepreisobergrenze, 50 % fließen in Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien.

Die große Mehrheit der Bevölkerung ist sich einig, dass die Abschaffung von Überschussleistungen richtig ist. In einer repräsentativen Umfrage des Magazins profile im Juni sagten 66 Prozent, dass die hohen Renditen, die Energieunternehmen aufgrund der Inflation erzielen, umgeleitet und zur Inflationsbekämpfung eingesetzt werden sollten. (schließen) wf/lp

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