Exportpreis für das Tiroler Technologieunternehmen

Geschäft

Das Innsbrucker Technologieunternehmen IONICON ist von der Wirtschaftskammer mit dem Exportpreis in Gold in der Kategorie Handwerk ausgezeichnet worden. Das Unternehmen ist aus Forschungsprojekten der Universität Innsbruck hervorgegangen und produziert Hightech-Luftanalysegeräte.

30.06.2022 08.10

Ab heute, 8.10 Uhr online

Die PTR-Massenspektrometrie-Technologie zur Spurengasanalyse wurde in den 1990er Jahren am Institut für Ionenphysik der Universität Innsbruck entwickelt. Daraus wurde die Firma IONICON gegründet, die Luftanalysegeräte mit dieser Technologie auf den Markt bringen konnte.

„Die Auszeichnung würdigt unseren enormen Exporterfolg mit der Serie PTR-TOFMS in die weltweiten Märkte. Im vergangenen Jahr stiegen die Produktion und der Verkauf der Geräte um 75 Prozent, und das bei einem Exportanteil von über 99 Prozent“, sagt IONICON-Geschäftsführer Lukas Märk. Zu den Kunden würden wissenschaftliche Einrichtungen und die Industrie zählen.

Lukas Märk, Geschäftsführer der WKO Außenhandel Ionicon

Viele Anwendungsbereiche

In Asien werden diese Systeme derzeit auch in Atemtestgeräten zum Nachweis von Kroneninfektionen eingesetzt. Einsatzgebiete sind auch die Chipproduktion, bei der die Luftreinheit eine wesentliche Rolle spielt, oder Luftqualitätsmessungen. Dies geschieht zum Beispiel in den Standorten der Universität Innsbruck. Das Unternehmen beschäftigt 50 Mitarbeiter.

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