Insbesondere der 45-Grad-Hang des Eisleitl, an dem die ersten Kletterer den Gipfel erreichten und der zu dieser Jahreszeit normalerweise einem „Schneeweg“ ähnelt, ist völlig schneefrei, das Eis ist geschmolzen und es besteht Steinschlaggefahr . es ist riesig.
Völlig schneefreie Gebiete
„Gerade im oberen Bereich läuft man durch den Matsch. Manche Stellen sind komplett verschneit“, sagt Bergführer Glantschnig. Auf einer guten Höhe von 3.600 Metern. „Wer flexibel ist, sollte mit der Routenplanung den nächsten Schneefall abwarten“, rät der erfahrene Bergführer.
Doch die wenigsten der rund 5.000 Kletterer, die es jedes Jahr auf den Großglockner zieht, würden vorhaben, den Berg im September zu besteigen. Die Hauptsaison für das österreichische Dach ist jetzt: im Juni und Juli. So wird die Lage wöchentlich von Bergprofis in Heiligenblut beurteilt. „Wir versuchen, das Beste daraus zu machen“, sagt Glantschnig. Früher waren Glocknerführer maximal vier Personen in einer Seilschaft, aber diese Zahl wurde vor drei Jahren auf drei reduziert.
Weniger Menschen am Seil
Sollte sich die Sicherheitslage in den Bergen aufgrund steigender Temperaturen weiter verschlechtern, ist eine Überlegung, die Zahl auf zwei Personen pro Bergführer zu reduzieren. “Das letzte Mal, dass wir eine so extreme Situation wie jetzt hatten, war vor ungefähr 20 Jahren.” 2003, nach einem schlechten Winter und einem sehr heißen Sommer, stieg auch die Steinschlaggefahr am Berg durch die Abwesenheit enorm an. von Schnee und Eis.