Chronik
Ein 20-jähriger Mann wurde am Freitag zweimal aus dem Zug geschmissen, weil er kein Ticket hatte und keine CoV-Maske tragen wollte. Doch der Mann kümmerte sich nicht um die Abmahnungen der Polizei, sondern griff auch Vollzugsbeamte an. Insgesamt wurden drei Personen verletzt.
28.05.2022 15.37
Online ab heute, 15.37 Uhr
Der 20-Jährige war am Abend mit dem Zug von Kirchdorf an der Krems nach Linz unterwegs. Allerdings konnte er dem Fahrer weder das Ticket vorzeigen, noch wollte er den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz tragen. Laut Polizei verhielt er sich zudem äußerst aggressiv gegenüber dem Fahrer, der ihn aufforderte, an der nächsten Haltestelle auszusteigen. „Verschwinde, wenn ich dich nicht schlage“, sagte der Afghane.
„Werbung ist mir egal“
Daraufhin informierte der Fahrer die Polizei, die den 20-Jährigen in Kremsmünster aus dem Zug holte. Der Mann soll gesagt haben, er habe nichts dagegen, denunziert zu werden, weil er sich ohnehin nicht für österreichisches Recht interessiere. Als die Kremsmünsterer Polizei wegfuhr, stieg der Mann in den nächsten Zug, wo sich alles wiederholte.
Fahrer und zwei Polizisten verletzt
Er hatte kein Ticket und keine Maske und drohte dem Direktor damit, ihn zu erstechen. So warteten am nahe gelegenen Bahnhof in Neuhofen an der Krems erneut zwei Polizisten auf ihn, doch diesmal weigerte sich der 20-Jährige, den Zug zu verlassen und wurde zunehmend aggressiver. Als sie versuchte, ihn gegen seinen Willen aus dem Zug zu ziehen, kämpfte er so heftig mit Händen und Füßen, dass er den Fahrer und zwei der Polizisten verletzte. Der widerspenstige Mann wurde schließlich in die Justizvollzugsanstalt Linz gebracht.