Familie wirft Torhüter vor: Brite auf Mallorca zu Tode geprügelt

Es sollte ein toller Abend werden. Tobias W.* (†35) besuchte Mitte Juli einen Nachtclub im Partyzentrum Magaluf auf Mallorca. Doch jetzt ist der Brite tot.

Die Umstände sind nicht klar. Seine Familie bittet nun um Aufklärung. Sie sind überzeugt: Die Träger schlagen ihn tot. Und die Polizei ist schuld.

Der Mann aus Nottingham in Großbritannien flog Ende Juli auf die spanische Insel, um seinen älteren Bruder Maximilian W.* (41) zu besuchen, der dort eine Villa besitzt. Mit medizinischem Cannabis wurde er Milliardär. Eigentlich lebt er in Dubai, genießt den Sommer aber gerne auf seiner Luxusimmobilie auf Mallorca.

Er soll einen Gorilla mit dem Kopf gestoßen haben

Am 31. Juli ging Tobias W. aus und besuchte einen Club in Magaluf. Der Ort ist bekannt für seine wilden Partys und vor allem bei Briten beliebt. Was an diesem Nachmittag geschah, ist unklar. Wie die Polizei mitteilte, schlug W. einem Türsteher einen Kopfstoß, weil dieser ihm angeblich gesagt hatte, er solle sein Hemd wieder anziehen.

Dann eskalierte die Situation. Als die Beamten eintrafen, war der Brite eingeklemmt. Anschließend wurde er aufgrund seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo er schließlich verstarb.

“Du wirst ihn töten”

Der Bruder des Toten hat jedoch eine andere Version der Geschichte. Er selbst war zu dem Zeitpunkt nicht im Club, sprach aber mit mehreren Gästen. Zeugen teilten ihm mit, dass W. in den VIP-Bereich zurückgekehrt sei, um nach seinem Hemd zu suchen. Anscheinend hatte er es herausgenommen und dort gelassen.

Als ihm dann mitgeteilt wurde, dass in der Gegend bereits aufgeräumt wurde, ging er in die Bar, um mit seiner Freundin einen Drink zu bestellen. Dann soll er plötzlich von einem Gorilla von hinten gepackt worden sein. Da W. nicht wusste, wer oder warum er von hinten angegriffen wurde, soll er sich gewehrt haben. Andere Sicherheitskräfte kamen.

Der Partygast hatte keine Chance. Sie sollen den Briten mit Schlägen und Tritten misshandelt haben. „Diese Tortur dauerte etwa 12 Minuten, wie mir die Anwälte aus Zeugenaussagen mitteilten“, erklärt Maximilian W., wie die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtet. Die Situation war der pure Horror. Sein Bruder forderte seine Angreifer auf, aufzuhören. Kein Erfolg Andere Gäste schrien während des Angriffs panisch: “Du bringst ihn um.”

Die Familie flog Gutachter aus den USA ein

Als die Polizei endlich eintraf, wurden nicht die Torhüter getestet, sondern wieder der Brite. Beamte knieten sogar über ihm. Erst dann kam er im Krankenhaus an und die Ärzte kämpften fünf Tage lang um sein Leben. Aber schließlich hörte sein Herz auf zu schlagen.

Seine Familie kann es immer noch nicht glauben. Der Brite hinterlässt zwei Töchter im Alter von vier Jahren und elf Monaten. Die spanische Polizei sagte, sie untersuche den Fall genau. Inzwischen ist die Mordkommission eingeschaltet.

Maximilian W. untersucht derweil den Fall auf eigene Faust. Ein Gerichtsmediziner wurde aus den USA eingeflogen. Er entdeckte, dass Tobias durch brutale Schläge auf den Kopf den Hirnstammtod erlitt. Das Ergebnis der spanischen Forscher steht noch aus. (lecker)

* Bekannte Namen

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