Chronik
Das SOS-Kinderdorf organisiert seit einigen Wochen Familienkantinen für im Burgenland vertriebene Ukrainer. In diesen Institutionen finden Konsultationen und Austausch statt. Das Angebot wird sehr gut angenommen.
18.06.2022 12.33
Heute online, 12:33 Uhr
Einmal in der Woche treffen sich etwa 40 ukrainische Frauen und einige ältere Männer im Familiencafé des SOS-Kinderdorfes Oberwart. Cafés wie dieses gibt es mittlerweile in Pinkafeld, Jennersdorf und Hartberg in der Steiermark.
Möglichkeit der Vernetzung
„Viele Menschen im Burgenland wollen helfen, aber meist sind ukrainische Frauen mit Kindern oft ziemlich allein. Und wir wollten Familien eine Plattform bieten, um sich zu vernetzen“, sagt Marek Zeliska, Leiter des SOS-Kinderdorfes Burgenland.
Alina Schneeberger, ORF-Sozialarbeiterin im Austausch für Vertriebene aus der Ukraine
Sprache ist nicht die große Sache
Sozialarbeiterin Alina Schneeberger, die vor 20 Jahren aus der Ukraine nach Österreich kam, kümmert sich um die Belange der Frauen.
Die Sprache ist nicht das größte Hindernis, sondern die Kommunikation. Das größte Problem sind meist Fragen zur Versicherung oder zum Anmeldeformular“, sagt Sozialpädagogin Alina Schneeberger.
ORF Beim Sommerkaffee können Frauen miteinander reden
Auch Deutschkurse und Ausflüge für Kinder werden organisiert. Auch Burgenländerinnen und Burgenländer können sich mit ihren Anliegen an das SOS-Kinderdorf wenden.