“Fast ein Geschenk” Sonya Kraus kämpft nicht gegen den Krebs
08.06.2022, 19:09
Ihr müssen beide Brüste entfernt werden und sie geht durch Chemotherapie-Mühlen. Doch Sonya Kraus lässt sich vom Krebs nicht in die Quere kommen. Im Gegenteil: Versuchen Sie, die positiven Seiten aus der Krankheit herauszuholen.
Im Februar brachte Moderatorin Sonya Kraus die Nachricht, dass bei ihr ein sehr aggressiver Brusttumor diagnostiziert worden sei. Er hatte lange gegen den Krebs gekämpft. Ihr wurden nicht nur die Brüste entfernt, sondern sie steckte bereits mitten in der Chemotherapie.
Seitdem teilt die 48-Jährige regelmäßig die Schritte auf dem Weg der Genesung mit ihren Fans, zum Beispiel durch kontinuierliche Updates auf ihrer Instagram-Seite. Kraus zögerte nicht, Nebenwirkungen der Behandlung wie Haarausfall gnadenlos offenzulegen.
Immerhin sorgen sich Kraus um zwei ganz wichtige Botschaften. Zunächst einmal sollte jeder unbedingt zur Krebsvorsorge gehen. „Diese 20 Minuten können Ihr Leben retten“, sagte die Moderatorin. Schließlich ist ihr dasselbe passiert. “Wenn ich nicht zur Routineuntersuchung gegangen wäre, wäre ich vielleicht nicht mehr am Leben.” Und zweitens, egal wie bescheiden die Umstände sind, lass sie dir nicht den Geschmack am Leben nehmen!
“Nur dankbar”
Kraus lässt sich also nicht von seiner Krankheit umbringen. Im Gegenteil, wie sie im RTL-Interview am Rande einer Veranstaltung auf Mallorca noch einmal eindrucksvoll zeigt. „Die Situation ist, wie sie ist. Man muss einfach das Beste daraus machen“, sagte Kraus nüchtern. Andererseits versucht er positive Aspekte seiner Krankheit zu finden.
“Ich würde nicht sagen, dass mir die Sonne vom ‘Punkt, Punkt’ scheint”, gibt der Moderator zu. „Aber ich bin einfach dankbar. Das macht natürlich auch den Kopf frei. Genießen Sie so viele Dinge, die Sie normalerweise übersehen“, fügt er hinzu.
Die beste Medizin
So lernte er zum Beispiel, immer wieder „nein“ zu sagen. Gleichzeitig veranlasste die Krankheit sie dazu, ihre gesamte Lebenssituation zu überdenken und gegebenenfalls positive Schlüsse zu ziehen. „Das klingt jetzt komisch, ist aber fast ein Geschenk“, sagt Kraus ohne Arroganz. Abschließend schränkt er zugleich ein: „Ich sage aber auch, dass aus der privilegierten Position heraus klar ist, dass ich eine super Prognose habe.“
Wegen seiner Krankheit habe er keine Träne vergossen, verrät Kraus bei RTL. Er will auch nicht gegen die Nebenwirkungen seiner Chemotherapie ankämpfen. “Es gibt keine Alternative. Deshalb ignoriere ich es lieber und konzentriere mich auf etwas Großes, etwas, das mich glücklich macht, etwas, das mir Kraft gibt. Weil es auch die beste Medizin ist”, sagt Kraus, der nur als zertifiziert werden kann ein Vorbild und wünsche Ihnen alles Gute für Ihre weitere Genesung.