FC Bayern: Der französische Star fungierte als neuer Lewandowski

In der letztjährigen Gruppenphase der Champions League spielte (und traf) Jonathan David unter anderem gegen den VfL Wolfsburg. Am Ende gewann Lille die Gruppe G, Wolfsburg war letzter. Bild: augenklick / firo Sportphoto / Max Ellerbrake

Der FC Barcelona wird ernst genommen, indem er Robert Lewandowski umwirbt. Spätestens seit der Hauptversammlung vor zwei Wochen sind die verschuldeten Katalanen wieder liquide, während sie an der Säbener Straße ein drittes Angebot für den Weltfußballer abgegeben haben sollen.

Kanadische Sturmhoffnung des OSC Lille

Je näher Barça mit seinen Transferangeboten an die bayerische Schmerzgrenze kommt, desto wahrscheinlicher wird der 34-jährige Pole trotz des vielbeschworenen „Genug. Er bleibt“ (Oliver Kahn). Der FC Bayern intensiviert daher die Suche nach einem Nachfolger für das Sturmzentrum.

Laut „Bild“ steht nun Jonathan David vom OSC Lille auf der bayerischen Kandidatenliste. Der 22-jährige Kanadier erzielte in der vergangenen Saison 15 Tore in der Ligue 1. Auch in der vergangenen Saison, als Lille sensationell die Meisterschaft gewann, erzielte er 13 Tore. Bei der Auswahl hat er sogar eine Quote von 21 Toren bei 32 Parteien.

Der Bayern-Kanadier Alphonso Davies (links) gratuliert seinem Nationalmannschaftskollegen Jonathan David zu seinem Tor. Bild: The Canadian Press / Nathan Denette

David steht in Frankreich noch bis 2025 unter Vertrag, transfermarkt.de schätzt seinen Marktwert auf 45 Millionen Euro.

Ist Kalajdžić immer noch ein Problem in München? Medienberichte widersprechen sich

Ein weiterer Kandidat für die Nachfolge von Lewandowski soll Saša Kalajdžić vom VfB Stuttgart sein. Laut der Münchner “tz” sollen sich Bayern-Vertreter im Mai mit dem 24-Jährigen getroffen haben. Danach kühlte das Interesse der Bayern jedoch ab. Es sollte nur als Unterstützung für Lewandowski gedacht sein, was Kalajdžić selbst wohl nicht will.

Saša Kalajdžić und der VfB schafften es gerade noch, sich zu behaupten. Foto: SVEN SIMON / Frank Hörmann / SVEN SIMON

“Bild” widerspricht dieser Darstellung: Demnach bleibt der Österreicher eine Option für die Münchner. Persönliche Daten wurden dem FC Bayern jedoch zu schnell öffentlich diskutiert, weshalb er die Verhandlungen zunächst ausgesetzt haben soll.

Kane zu teuer, Ronaldo zu alt, elegant unverkäuflich

Der Markt für „passenden“ Ersatz für den Weltfußballer ist derzeit knapp: Weltstars wie Harry Kane von Tottenham Hotspur liegen wohl außerhalb der Preisklasse des FC Bayern. Auch in einer niedrigeren Preisklasse sind nicht viele Spieler zu haben: Der Tscheche Patrick Schick etwa wurde an der Säbener Straße angesprochen, Leverkusen stufte ihn aber zuletzt als unverkäuflich ein und verlängerte kürzlich auch seinen Vertrag bis 2027.

Patrick Schick hätte den FC Bayern wohl geküsst. Allerdings hat er in Leverkusen noch einen Vertrag bis 2025. Bild: imago images / imago images

Zuletzt gab es auch Gerüchte, dass Cristiano Ronaldo zum FC Bayern München wechseln könnte, doch Bayern-Boss Salihamidžić dementierte dies bei Sky sofort. “Cristiano Ronaldo ist ein Spitzenspieler mit einer herausragenden Karriere. Aber das Gerücht, das im Umlauf ist, hat nichts damit zu tun.”

(kpk)

Dass Robert Lewandowski den FC Bayern zum FC Barcelona verlassen will, ist kein Geheimnis. Der polnische Stürmerstar lässt keine Gelegenheit aus, seiner Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen, während die Münchner auf dem Vertrag bis 2023 bestehen.

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