Die Bayern-Abwehr, hier Benjamin Pavard (Nummer 5), Tanguy Nianzou (23) und Dayot Upamecano (2), wird nach dem Wechsel von Mathijs von Ligt.picture Alliance / ULMER Press Photography Agency neu aufgestellt
Beim FC Bayern ist die Euphorie aufgrund der Neuverpflichtungen der vergangenen Wochen groß. Nach Superstar Sadio Mané haben die Münchner mit Matthijs de Ligt den nächsten Weltklassespieler verpflichtet. Zuvor waren die talentierten Ajax-Spieler Noussair Mazraoui und Ryan Gravenberch zum deutschen Rekordmeister gewechselt.
Insbesondere der Transfer von de Ligt könnte Auswirkungen auf den aktuellen Kader der Bayern haben. Der Anteil von 70 Millionen Euro, den München für seine Leistungen zahlt, wurde kaum investiert, um den Niederländer auf die Bank zu setzen. De Ligt soll der künftige Verteidiger sein, also muss einer der ehemaligen Verteidiger seinen Posten räumen.
Die Bayern brauchen nach Millionentransfers neues Geld
Auch die Bayern wollen laut “Sky Sports” neues Geld in die Kassen spülen. Da Trainer Julian Nagelsmann neben de Ligt mit Lucas Hernandez in der Innenverteidigung planen soll, gelten derzeit die weiteren Verteidiger Tanguy Nianzou, Dayot Upamecano und Benjamin Pavard als Kandidaten für den Verkauf, berichtet der Sender.
Aktuell scheint nur noch Lucas Hernandez seinen Platz in der Münchner Innenverteidigung zu haben. Bildallianz / DeFodi Images
Insbesondere die Aussichten von Tanguy Nianzou, 20, scheinen sich durch die Verpflichtung von de Ligt verschlechtert zu haben. Der Franzose, von dem Nagelsmann eine große Meinung hat, wusste die Münchner nie zu überzeugen. Ein Wechsel oder eine Leihe scheint wahrscheinlich.
Upamecano und Pavard sind entbehrlicher geworden
Dayot Upamecano, der in der vergangenen Saison mit Nagelsmann aus Leipzig kam, war in der Vergangenheit immer wieder fehleranfällig. Spielen die Bayern mit zwei Innenverteidigern, wird Upamecano ab sofort zum Saisonstart wohl auf der Bank Platz nehmen müssen.
Und Benjamin Pavard wird sich wohl hinter Ligt und Hernandez einreihen müssen. Außerdem will ihn Neuzugang Noussair Mazraoui um seinen Platz als Rechtsverteidiger herausfordern. Vorbei sind die Zeiten, in denen der vielseitige Pavard-Verteidiger für seine Flexibilität in München unverzichtbar war.
Bayern: Die Transferplanung soll noch nicht abgeschlossen sein
Nicht nur in der Abwehr bewegt sich der FC Bayern weiter. Es ist nicht auszuschließen, dass die Münchner auch Spieler in die Offensive verpflichten. Trainer Julian Nagelsmann und Vorstandschef Oliver Kahn hatten zuletzt betont, den Transfermarkt bis zum Schluss beobachten zu wollen.
Der 17-jährige Stürmer Mathys Tel von Stade Rennes soll ganz oben auf der Wunschliste der Münchner stehen. Und Harry Kane von Tottenham Hotspur dürfte bei den Bayern noch ein Problem sein. Der Engländer könnte in die Fußstapfen von Top-Stürmer Robert Lewandowski treten, der zum FC Barcelona wechselt. Ein Wechsel von Kane in diesem Sommer sei wirtschaftlich nicht tragbar, berichtet das Fachmagazin „kicker“.
(nick)
Mick Schumacher hat begonnen, Punkte in der Formel 1 zu sammeln, und sein Selbstvertrauen wächst weiter. Sein Können zeigte der 23-Jährige letztmals beim Großen Preis von Österreich, wo er am vergangenen Sonntag mit Platz sechs sein bestes Ergebnis in der Königsklasse des Motorsports feierte. Stolz dürfte der Sohn von Michael Schumacher auch auf den Titel „Driver of the Day“ sein, den ihm die Fans verliehen.