Sowohl der FC Bayern als auch Borussia Dortmund haben erneut Interesse an Sadio Mané gezeigt, bevor der Senegalese im Alter von 30 Jahren zu München wechselte. Die Geschichte eines achtjährigen Engagements in der Bundesliga.
Nur eine Meile von der deutschen Grenze entfernt feierte Sadio Mane seinen Durchbruch. Hier befindet sich das Stadion von RB Salzburg, wo die vielseitige Offensive zu einem der spannendsten Talente Europas avancierte. Zwei Jahre lang glänzte er in der österreichischen Bundesliga und Europa League, sorgte aber wohl bei einem Testspiel im Jänner 2014 gegen den FC Bayern für mehr Aufmerksamkeit.
Im Zuge der Wintervorbereitung gastierten die hochdekorierten Münchner in Salzburg und präsentierten sich vor allem am Geburtstag von Trainer Pep Guardiola nach allen Regeln der Fußballkunst. 0:3! Star des Spiels: damals Sadio Mane, 21. Er machte das 1:0, verwandelte den Elfmeter zum 2:0 und erzielte das 3:0. „Ich hatte an diesem Tag Mitleid mit den Verteidigern des FC Bayern“, sagte sein damaliger Salzburger Teamkollege Andre Ramalho. “Konnte nicht aufhören.”
Und was macht der FC Bayern traditionell, wenn er von einem gegnerischen Spieler angesprochen wird? Recht. „Mein Berater Björn Bezemer hat mir später mitgeteilt, dass es nach diesem Spiel Kontakt zum FC Bayern gab“, sagte Mane sportliches Bild. Es war der erste von mehreren Anläufen von Mané in die Bundesliga. Ein Transfer nach Deutschland klappte erst acht Jahre später: Der 30-jährige Senegalese wechselte für rund 32 Millionen Euro plus mögliche Boni vom FC Liverpool zum FC Bayern München.
Robben und Ribery verhinderten eine Mane-Verlobung
2014 hatte Michael Reschke gerade die technische Leitung des FC Bayern übernommen. „Nach dem Testspiel im Januar stand Mané definitiv im Fokus der Bayern“, bestätigte er in einem Interview. SPOX und ZIELE. „Ich denke auch, dass sein Agent es uns aktiv angeboten hat.“
Die Flügel-Stammspieler Arjen Robben und Franck Ribéry verhinderten schließlich einen Transfer. „Deshalb lagen unsere Prioritäten auf dem Transfermarkt auf anderen Positionen“, erklärt Reschke. „Eine Ablöse von mehr als 20 Millionen Euro für einen sehr talentierten Spieler zu zahlen, der auf seiner Position hinter zwei Topspieler hätte platziert werden sollen, war kein Problem.“ Stattdessen kam in freier Form ein neuer Stürmer Robert Lewandowski von Borussia Dortmund, während Medhi Benatia, Juan Bernat und Xabi Alonso die Abwehr verstärkten.
Nur ein Jahr später sollte der Kader um Nebenpositionen erweitert werden. „Mähne hatte für uns im nächsten Sommer höchste Priorität“, berichtet Reschke. Doch dieser Plan wurde von Southampton FC vereitelt, der Manes Dienste am letzten Tag der Sommer-Transferperiode 2014 für 23 Millionen Euro sicherte. „Dieser Wechsel hat ihn für uns vom Markt genommen. Bei Transfers aus England gibt es ganz andere Dimensionen.“
2015 wurde Mané von Douglas Costa für 30 Millionen Euro von Shakhtar Donetsk und Kingsley Coman von Turin Turin abgelöst. Der 19-jährige Franzose wurde zunächst transferiert, bevor er zwei Jahre später für 21 Millionen Euro nach München wechselte. Im Gegensatz zu Costa wurde Coman ein Spitzenspieler beim FC Bayern München.
Guardiolas Schockmoment: Als Salzburg die Bayern aus dem Stadion schoss
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Am 18. Januar 2014 erhielt der FC Bayern München einen denkwürdigen Schlag. Im Testspiel gegen RB Salzburg schwamm der deutsche Rekordmeister mit 0:3.
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Es war die bislang dritte Niederlage der Bayern unter Trainer Pep Guardiola, der das Team im vergangenen Sommer übernommen hatte. Mit drei Toren Vorsprung hatte der FCB noch nie gegen den Starcoach verloren.
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Vor dem Match schien der Favoritenstatus klar vergeben. Obwohl den Bayern einige Topstars wie Ribery, Robben, Lahm und Schweinsteiger fehlten, hatte die Startelf des FCB dennoch einen höheren Marktwert als die Salzburger Mannschaft insgesamt.
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Bayern-Aufstellung damals: Manuel Neuer – Javi Martinez (46. Rafinha), Jerome Boateng, Dante, David Alaba – Thiago, Xherdan Shaqiri, Toni Kroos, Mario Götze (46. Mario Mandzukic), Pierre-Emile Höjbjerg (76. Juli Green). ) – Thomas Müller.
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Der Spielverlauf sollte das nicht widerspiegeln. Salzburg hat von Beginn an Druck gemacht und groß gespielt. Sadio Mane erzielte in der 13. Minute das 1:0 und Jonatan Soriano nur sieben Minuten später per Elfmeter das 2:0.
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Noch vor dem Halbzeitpfiff sorgte Robert Zulj mit einem Kehrer in der 44. Minute für die Vorentscheidung.Der Sieg hätte noch besser ausfallen können, doch nach der Pause kamen Mane (Latte) und Kevin Kampl (Elfmeter) zurück, um die besten Chancen zu vergeben .
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Allerdings gewannen die Österreicher mehr als verdient mit 3:0 in der Höhe. Bayern-Torhüter Neuer musste in den ersten 60 Minuten mehr Schüsse abwehren als in allen bisherigen 17 Bundesligaspielen (Saison 13/14) in 90 Minuten zusammen.
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Auch Guardiola würdigte die Leistung der Österreicher. „Ich habe noch nie in meiner Karriere gegen eine Mannschaft gespielt, die so hart gespielt hat wie Red Bull Salzburg“, sagte der Spanier.
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Viele der damaligen Schauspieler von RB wurden später zu Weltstars. 67 Millionen Euro verdiente Salzburg allein mit den Verkäufen der nächsten elf Schlagzeilen. Einige Spieler generierten später noch höhere Ablösesummen. Wer war da?
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Tor – PETER GULACSI: Er kam kurz vor der Saison aus Liverpool und sollte die ganze Saison über der Stammtorhüter für das Salzburger Tor sein. Spätestens seit seiner Zeit bei RB Leipzig kennt ihn jeder in Deutschland.
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Abwehr – CHRISTIAN SCHWEGLER: Der Schweizer verbrachte einen Großteil seiner Karriere in Salzburg: Acht Jahre stand er in der Mozartstadt unter Vertrag. Später kehrte er in seine Heimat zurück und beendete 2021 seine aktive Karriere.
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MARTIN HINTEREGGER: Der Frankfurter Publikumsliebling darf heute Salzburg als seinen Ausbildungsverein bezeichnen. 2016 sind wir in die Bundesliga gegangen. Über Gladbach und Augsburg landete er bei seinem jetzigen Verein, der EMS.
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ANDRE RAMALHO: Auch der Brasilianer kam später in die Bundesliga. Er spielte zwei Jahre für Bayer Leverkusen, fand aber nie eine Heimat bei der Werkself. Später noch auf Leihbasis in Mainz. Heute beim PSV Eindhoven unter Vertrag.
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ANDREAS ULMER: Einer der wenigen Salzburger, die dem Verein treu geblieben sind. Heute hat der Linksverteidiger einen Vertrag bei den Österreichern. Er ist nach wie vor ein fester Bestandteil der RB-Startelf.
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Migcamp – STEFAN ILSANKER: Er wurde von Salzburg zu seiner älteren Schwester nach Leipzig versetzt, wo ihm der Durchbruch gelang. Fünf Jahre bei den Sachsen unter Vertrag, bevor er zur Frankfurter Eintracht wechselt. Rufen Sie jetzt Genua an.
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CHRISTOPH LEITGEB: Viele Jahre war er in der Mozartstadt angesiedelt, aber die Verletzungen zogen ihn immer wieder zurück und ruinierten seine Karriere. 2019 hängte er nach zwölf Jahren bei RBS seine Fußballschuhe an den Nagel.
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KEVIN CAMPL: Der Deutsch-Slowene kam von der Leverkusener Jugendabteilung über Osnabrück und Aalen nach Salzburg. Dort die Achse des Offensivspiels. Empfehlung für Ihre späteren Arbeitgeber (BVB, B04, Leipzig) dank guter Leistung.
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SADIO MANE: Er hat die Bayern mit seinen schnellen Sprints vor extreme Probleme gestellt. Einer der besten Spieler der Welt spätestens seit seinem Wechsel zum FC Liverpool, mit Vertrag beim FC Bayern ab der neuen Saison.
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Sturm – ROBERT ZULJ: Er kam im Winter 13/14 nach Salzburg und hat noch zehn Spiele absolviert. Später wagte er den Sprung in die Bundesliga (Fürth, Hoffenheim, Union, Bochum), konnte aber auf Dauer nicht überzeugen. Es ist derzeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig.
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JONATAN SORIANO: Der Spanier ist nach wie vor der mit Abstand erfolgreichste Salzburger Torschütze aller Zeiten. In 202 Pflichtspielen erzielte er 172 Tore. Für eine große Karriere hat es jedoch nie gereicht. 2021 beendete er seine Karriere.
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Auswechslungen: FLORIAN KLEIN: Er dürfte einigen VfB-Fans bekannt sein. Nach seinem Engagement in Salzburg arbeitete er drei Jahre in Stuttgart, wo er unter anderem 2017 bei der Promotion mitwirkte. Noch drei Jahre in Österreich bis zum Karriereende.
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MARCO MEILINGER: Kommt von der Jugendakademie Salzburg. Er verbrachte vier Jahre in der Mozartstadt, kam aber nie voran. Zwischen 2016 und 2018 im dänischen Aalborg, kehrte er seitdem zum SCR Altach zurück.
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VALENTINO LAZARO: Nach seinen fünf Jahren in Salzburg in einen Zugvogel mutiert. 2019 ging er über die Berliner Hertha zu Inter Mailand. Bei den Italienern wechselt er nun von einer Leihe zur nächsten (unter anderem Gladbach).
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VALON BERISHA: Seit vielen Jahren eine der tragenden Säulen des Salzburger Landes. 2018 wagte er den Schritt ins Ausland zu Lazio Roma, fand aber in der italienischen Hauptstadt keine neue Heimat. 2020 wurde es im Stade Reims verkauft.
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YORDY REYNA: Der Peruaner wurde 2013 aus seiner Heimat zu den Bullen geholt, konnte sich aber nie durchsetzen. In 38 Einsätzen traf er nur dreimal. Nach vier Jahren war Schluss. Heute auf dem Weg in die MLS.
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QUELLEN VON TAXIARCHEN: Es kann als schlechter klassischer Kauf bezeichnet werden. Nur ein Pflichtspiel in vier Jahren bestritt er bei den Österreichern, viele Leihverträge änderten daran nichts. Später bei den Vienna Rapid, jetzt bei der MLS.
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JODEL DOSSOU: Er hatte bei Salzburg nur ein halbes Jahr Vertrag, nach …