Bisher musste der FC Bayern nur das Interesse des FC Barcelona im Kampf um Robert Lewandowski verteidigen. Jetzt dringen Gerüchte über andere Klubs aus allen Rohren. Nachdem bekannt wurde, dass auch Paris Saint-Germain Interesse hat, wird nun über Manchester United und den FC Chelsea spekuliert.
“Genügend!” Das war die damalige Ankündigung von Oliver Kahn über die Zukunft von Robert Lewandowski beim FC Bayern München. Die klare Ansage des FCB-Chefs scheint in Europa jedoch weder gehört noch verstanden worden zu sein.
Nachdem der FC Barcelona wochenlang um die Dienste des Stürmers buhlte, berichtete er Die Mannschaft gestern für das Interesse von Paris Saint-Germain. Am Sonntag titelte die Zeitung sogar über Lewandowski und berichtete über das konkrete Interesse der Pariser.
Die Zeitung schreibt, dass sie einen neuen Stürmer für das Zentrum suchen und ihm eine Rolle geben wollen, die Mauro Icardi bisher nicht spielen konnte. PSG will den Argentinier loswerden und selbst Neymar ist nicht dagegen, ein Angebot anzunehmen, wenn es gut genug ist, um es anzunehmen. Das würde Lewandowski die Tür zu Sport und Finanzen öffnen.
RMC Sport Andererseits schreibt er, dass bei einem Treffen zwischen dem künftigen PSG-Sportdirektor Luis Campos und dem Stadtrat Zahavi auch der Name Lewandowski gefallen sei, der Transfer aber schwierig sei, weil Lewandowski zum FC Barcelona wechseln wolle. Aber dazu später.
Barça-Gerüchte: Freier Weg für Lieblingsverteidiger – Lewy besorgt?
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Für den FC Barcelona könnte der Transfer im kommenden Sommer zum Ausgleich werden. Einerseits will der katalanische Klub seine schlechte Saison 21/22 (Liga-Zweiter, Ausscheiden aus der Gruppenphase, Ausscheiden aus dem Achtelfinale der Copa del Rey) vergessen machen …
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Auf der anderen Seite sind die Katalanen finanziell nicht auf Rosen gebettet. In den vergangenen Jahren hat der LaLiga-Klub, auch wegen der anhaltenden Corona-Pandemie, einen Schuldenberg von rund 1,35 Milliarden Euro angehäuft.
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Folglich muss der Club seine Finanzen kontrollieren. Präsident Joan Laporta sprach kürzlich bei Ràdio Catalunya über die Zukunft von Barça. Die offiziellen Kanäle des Clubs griffen die Aussagen auf.
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Laut Laporta sollen 49 Prozent von Barça Licensing and Merchandising (BLM) und 10 Prozent der audiovisuellen Rechte verkauft werden. Mit dem neuen Sponsor des Spotify-Stadions (280 Millionen Euro in vier Jahren) wurde bereits eine Vereinbarung getroffen.
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Laporta sagt: “Wenn wir die beiden von uns vorgeschlagenen Optionen am 30. Juni aktivieren können, haben wir einen Großteil der finanziellen Probleme des Clubs gelöst.”
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Vize Eduard Romeu sieht es nicht so rosig. „Die Zahl, die am meisten schmerzt, ist das Kapitalungleichgewicht. Das negative Kapital von 500 Millionen Euro. Es ist immer noch kritisch.“
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Ein weiteres Problem: die harsche Regulierung der Gehaltsobergrenze in LaLiga. Hier liegt Barça bereits 144 Millionen Euro über der etablierten Gehaltsobergrenze. Daher müssen Sie für jeweils neun ausgegebene Euro zunächst 4 Euro verdienen oder sparen.
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Es gibt fast keinen Platz für Übertragungen (Gesichter). Die Katalanen mussten sich bald aus dem Pokerspiel von Erling Haaland zurückziehen. “Wir werden nichts tun, was die Finanzen des Klubs gefährden könnte”, sagte Laporta.
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Man arbeite immer noch daran, „das Team nächstes Jahr so gut wie möglich zu machen. Es ist nicht einfach, wir kommen aus einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation“, so Laporta weiter. Er schloss auch „schmerzhafte Verkäufe“ nicht aus.
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SPOX wirft einen Blick auf die aktuellen Gerüchte um die Katalanen und analysiert Barças Transfersommer. Welche Spieler könnten kommen? Welche Spieler sollen gehen?
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ZUGÄNGE – ROBERT LEWANDOWSKI: Barcelona konzentriert sich auf Stürmer des FC Bayern. Präsident, Sportdirektor, Trainer, Vereinsdirektor: Bei Barça spricht fast jeder Polnisch. Du willst es und du willst, dass alle es wissen.
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Der FC Bayern will den Stürmer nicht vor 2023 abgeben, handelt aber gegen die Pläne des Stürmers, der sofort gehen will und diesen Wunsch auch geäußert hat. Wenn Barça allerdings eine Ablöse zahlt, die den Bayern Freude bereitet, könnte etwas klappen.
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Allerdings bleibt die Frage der Finanzierung. LaLiga-Präsident Javier Tebas sagte kürzlich, Barça könne sich die Polen aus wirtschaftlicher Sicht nicht leisten, ohne vorher auf andere Topspieler zu verzichten.
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Der Gegenangriff ging sofort weiter. Laporta sprach von “einem klaren Signal, dass er Barcelonas Interessen schaden will. Und wenn er das unfreiwillig tut, ist das ein weiterer Beweis seiner verbalen Inkompetenz.”
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Laut Mundo Deportivo hätten die Äußerungen von Thebes bei Lewandowski jedoch ernsthafte Bedenken wecken müssen, ob ein Wechsel in diesem Sommer umgesetzt werden könnte.
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ANDREAS CHRISTENSEN: Der Abgang von Chelseas Teamkollegin Azpilicueta steht bereits fest. Der Innenverteidiger hat seinen Vertrag bei den Londonern nicht verlängert und wurde vom Verein offiziell entlassen.
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Hinter den Kulissen soll bereits eine Einigung mit Barcelona erzielt worden sein. Der Wechsel könne jederzeit angekündigt werden. Christensen ist die Traumlösung für Barças Abwehr.
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RAPHINHA: Barça hat nach Informationen von SPOX und GOAL bereits eine Einigung mit dem Angriff von Leeds United erzielt. Nur haben die beiden Klubs noch keinen gemeinsamen Nenner gefunden.
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Nach dem Erfolg des englischen Abstiegs sollen die Gespräche nun intensiviert werden. Im Falle eines Abstiegs hätte Barça nur 25 Millionen Euro zahlen müssen, diese Summe dürfte aber um ein Vielfaches höher sein.
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BORNA SOSA: Nach Informationen von Sky hieß es, die katalanischen Scouts seien Anfang April in die Mercedes-Benz-Arena gegangen, um sich die linke Seite genau anzuschauen. Sosa hat in Stuttgart einen Vertrag bis 2025, der VfB hat also keinen Druck.
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Barça durfte nur eine Festablöse von 25 Millionen Euro spielen. Sosa wäre der mögliche Nachfolger des hochbetagten Jordi Alba, der mit seinen 33 Jahren kein Dauerbauelement mehr ist.
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RAPHAEL GUERREIRO: Portugiesisch wäre in Sosa die deutlich günstigere Option. Laut Mundo Deportivo hat ihn der BVB den Katalanen angeboten. Ablöse: zwischen acht und zehn Millionen Euro.
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Guerreiros Vertrag bei Schwarz-Gelb läuft 2023 aus, Dortmund könnte also verhindern, dass der Linksverteidiger im nächsten Jahr ablösefrei geht. Die vergangene Saison konnte ohnehin nicht unbedingt mit Bestleistungen überzeugen.
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ALEJANDRO GRIMALDO: Die portugiesischen Medien berichten, dass der Linksverteidiger von Benfica auch auf der Liste von Barça steht. Der 26-Jährige hat bei seinem Klub Benfica Lissabon einen Vertrag bis 2023, eine Ablöse soll gezahlt werden.
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Daher ist fraglich, ob Barça wirklich bereit ist, die von Benfica geforderten 20 bis 25 Millionen Euro zu zahlen.
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MARCOS ALONSO: Der vierte im Bunde der linken Kandidaten. Laut Cadena Ser wird bereits über eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen. Der 31-Jährige will ins Camp Nou wechseln.
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Das Problem: Auch hier reicht das Arbeitsdokument bis 2023. Wenn Barça Alonso verpflichten will, müssen die Katalanen eine Ablösesumme an Chelsea zahlen. Das sollte nicht zu hoch sein, aber Barça hat auch nicht das Geld, um loszulassen.
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CESAR AZPILICUETA: Der Schuh trifft auch die Innenverteidigung. Vor einigen Wochen wurde berichtet, dass der Transfer des Chelsea-Verteidigers zu Barça sofort bekannt gegeben würde, aber am Ende passierte nichts.
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Der Vertrag des Spaniers wurde kürzlich aufgrund einer Klausel um ein weiteres Jahr bis 2023 verlängert, soll aber angeblich zu Barça wechseln wollen. Laut AS bieten die Katalanen Azpilicueta einen Zweijahresvertrag für 13 Millionen Euro im Jahr an.
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GABRIEL: Obwohl Barcelona bereits einen neuen Mann für Christensens Innenverteidigung hat, halten sich Gerüchte über zusätzliche Verstärkungen für die Abwehr. Der Name Gabriel hört nie auf zu tauchen.
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Der Arsenal-Mann könnte besonders interessant werden, wenn Clement Lenglet und Samuel Umtiti den Verein im Sommer verlassen. Barça, so heißt es, könne sich auch einen Leihvertrag mit Gabriel vorstellen.
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JULES KOUNDE: Laut einem Bericht von Mundo Deportivo ist auch Barça an dem 23-Jährigen interessiert. Folglich dürfte der Innenverteidiger zu den absoluten Wunschspielern von Trainer Xavi gehören.
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Kounde hat noch einen Vertrag bei LaLiga-Barça-Rivalen Sevilla FC bis 2024, aber es scheint, dass die Andalusier bereit sind, darüber zu sprechen. Bei einem vernünftigen Angebot kann der Franzose den Verein wohl verlassen.
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KALIDOU KOULIBALY: Laut AS sollen Beamte des FC Barcelona den Verteidigungsberater angerufen haben, um die Möglichkeit eines Transfers auszuloten. Angeblich hat Barça dem Spieler sogar einen langfristigen Vertrag angeboten.
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Auch hier ist das Problem der Fahrpreis. Berichten zufolge verlangt der SSC Neapel mindestens 40 Millionen Euro für Koulibaly. Wenn Barça andere Projekte – wie das von Lewandowski – auf den Weg bringen will, reicht das Geld nicht aus.
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ANTONY: Dieses Gerücht kommt aus Barcelona: Barcelonas Haudegen Dani Alves, 38, sprach mit ESPN über den Ajax-Star, der auch bei ManUnited sehr beliebt sein soll, und gibt folgenden interessanten Einblick.
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Alves: „Ich dränge sicher nicht auf einen Transfer. Aber …