Feuer im Sperrgebiet: Glut noch

Chronik

Nach dem Brand auf einem Bundeswehrgelände im Raum Ebenfurth (Bezirk Wiener Neustadt) verlief die Nacht ruhig, dennoch kam es vereinzelt zu Brennpunkten. Angesichts der Dürre bleibt die Lage angespannt.

14.07.2022 33.07.2022

Ab heute, 7.33 Uhr online

Der Mittwoch war eine große Herausforderung für die Feuerwehren in der Region: 650 Feuerwehrleute aus den Bezirken Wiener Neustadt, Baden und Neunkirchen seien im Brandeinsatz auf dem Truppenübungsplatz des Bundesheeres Großmittel, sagte der Feuerwehrbezirkskommandant von Wiener Neustadt Karl-Heinz . Greiner. Auch Helikopter kamen zum Einsatz, um das militärische Sperrgebiet zu löschen, zahlreiche Armeeangehörige unterstützten die Löscharbeiten; nur gemeinsam konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden; mehr Infos in Large Medium: Feuerwache über Nacht (noe.orf. a; 13.7.22).

Am Donnerstagmorgen war windstill, die Brandüberwachung wird vorerst aufrechterhalten, da die Glut immer wieder gelöscht werden muss. Das Feuer war am Mittwochnachmittag in einem Munitionsdepot ausgebrochen. Als mögliche Ursache wurde eine Selbstentzündung genannt: Es habe keine militärische Übung gegeben, so ein Armeesprecher. Ermittlungen sollen die Brandursachen klären.

Fotografische Serie mit 5 Bildern

Die Dürre schaffe eine “total angespannte” Situation.

Etliche Feuerwehren aus dem Bezirk Wiener Neustadt mussten nach dem Brandeinsatz in Großmittel wieder abziehen. Auch in Gutenstein gab es am Mittwochnachmittag laut Greiner einen Waldbrand. Diese Aufgabe im steilen Gelände war anstrengend. Greiner bezeichnet die Lage im südlichen Niederösterreich aufgrund der Trockenheit und hochsommerlichen Temperaturen als „total angespannt“.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *