Feuerwehrleute verhinderten einen Großbrand in Strombad Kritzendorf

Erstellt am 11. Juni 2022 | 08:50

Lesezeit: 2 Min

Die Feuerwehr griff mit 80 Helfern ein

Foto: APA/NLFK

In Strombad Kritzendorf in der Gemeinde Klosterneuburg ist in der Nacht zum Samstag ein Großbrand ausgebrochen.

Eine Wohnhütte in einer historischen Barackenzeile war aus zunächst unbekannter Ursache in Brand geraten. Die Feuerwehr war mit 80 Helfern im Einsatz und verhinderte ein Übergreifen auf den gesamten Holzgebäudekomplex, berichtete Franz Resperger vom Landeskommando Niederösterreich.

Ein Anwohner bemerkte kurz nach Mitternacht einen stechenden Brandgeruch. Er entdeckte, dass nur drei Hütten entfernt Flammen und dichter Rauch aus den Fenstern schlugen. Die Frau rief die Feuerwehr, bevor sie sich einen Gartenschlauch schnappte und versuchte, das Feuer unter Kontrolle zu halten, sagte Resperger.

Wenige Minuten später traf ein Großaufgebot von Einsatzkräften mit sechs Tanklöschfahrzeugen in der Sommersiedlung ein. Zu diesem Zeitpunkt stand die Kabine bereits in Flammen. Die Flammen drohten auf die ganze Hüttenreihe überzugreifen. Mit einem massiven Außen- und Innendamm, unterstützt durch verschiedene Atemschutzgeräte, verhinderten die Rettungsdienste die Ausbreitung.

Nach Angaben des Feuerwehrsprechers war die vom Brand betroffene Hütte noch unbewohnt. Es wurde stark beschädigt. Zwei Stunden später wurde das letzte Glutnest entdeckt und mit einer Wärmebildkamera gelöscht.

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