Firefox stellt jetzt standardmäßig seinen vollständigen Cookie-Schutz für alle Benutzer bereit. Der erhöhte Schutz der damit verbundenen Privatsphäre macht den Webbrowser nach Angaben seiner Entwickler zur privatesten und sichersten Software unter den führenden Browsern für Windows und Mac.
Mit seinem vollständigen Cookie-Schutz verfolgt Firefox den Ansatz, einen starken Schutz vor Tracking zu bieten, ohne das Surferlebnis des Benutzers zu beeinträchtigen. Browser-Entwickler sprechen in diesem Zusammenhang von „Cookie-Dosen“, die für jede von Ihnen besuchte Website separat erstellt werden.
Beim Surfen mit Firefox werden alle Cookies auf der Website nicht mehr zentral gespeichert, sondern jeweils in einem eigenen Container. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Firefox auf diese Weise nicht nur Cookies verarbeitet, die von der tatsächlich besuchten Website gesetzt werden, sondern auch eingebettete Inhalte Dritter. Dadurch wird sichergestellt, dass einzelne Websites nur auf Informationen über das persönliche Surfverhalten über sie selbst zugreifen können, aber keine Links zwischen Websites herstellen können.
Das Ziel von all dem ist es, einen ausgewogenen Mittelpunkt zu finden, der die Privatsphäre der Benutzer so gut wie möglich schützt, aber ihre Erfahrung im Internet nicht beeinträchtigt. Websites haben auch die Möglichkeit, die für eine bessere Nutzung erforderlichen Daten wie Anmeldeinformationen oder persönliche Einstellungen für den nächsten Besuch zu speichern, ohne dass auch unnötige Daten für den nächsten Besuch erfasst werden.
Bisher musste der vollständige Cookie-Schutz auf Firefix separat aktiviert werden, indem die Datenschutzoption “Streng” in den Firefox-Einstellungen verwendet wurde. Mit der aktuellen Version 101 wird das Feature nun unterhalb der Standardeinstellungen angezeigt. Erweiterte Optionen in dieser Hinsicht können mithilfe der benutzerdefinierten Einstellungen im Abschnitt „Datenschutz und Sicherheit“ konfiguriert werden.