Firefox hat einen neuen „vollständigen“ Cookie-Schutz („Full cookie protection“) angekündigt. Mit ihrer Hilfe sollen Webseiten so eingeschränkt werden, dass sie nur auf die Cookies zugreifen können, die sie selbst gesetzt haben.
Die Maßnahme zielt darauf ab, Cross-Site-Tracking zu vermeiden und wird nun sukzessive als Standardfunktion zur Verfügung gestellt; zunächst für neue Nutzer und voraussichtlich bis zum 23. August für alle Nutzer der Desktop-Version von Firefox.
Um seinen Cookie-Schutz zu erklären, verwendet Firefox in einem Blogbeitrag die Cookie-Metapher: Künftig wird für jede besuchte Website eine browserunabhängige „Cookie-Dose“ angelegt, in der nur Cookies dieser Website ablaufen. . Andere Websites sollten nicht auf die Cookie-Jar zugreifen können.
Dies soll verhindern, dass Follower Cookies von einer Vielzahl von Websites lesen. Das bedeutet, dass sie aus den gesammelten Informationen kein vollständiges Bild der Person vor dem Bildschirm mehr erstellen können sollen.
Webseiten funktionieren normal
Laut dem Blogbeitrag soll dieses Verfahren invasives Tracking verhindern: Einzelne Webseiten sollen gleichzeitig reibungslos funktionieren. Das Feature an sich ist nicht ganz neu, wurde aber bisher im “strikten” Modus von Firefox verwendet, der in den Einstellungen unter “Datenschutz und Sicherheit” zu finden ist.
Einige Nutzer konnten den vollen Schutz von Cookies sogar im Standardmodus vor dem Posten testen. Firefox hat kürzlich die neue Major-Version 101 und kurz darauf ein kleines Bugfix-Update auf die Browser-Version 101.0.1 veröffentlicht.
(stark)
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