Der Neusiedlersee ist die Heimat von 30 verschiedenen Fischarten. Neben heimischen Speisefischen wie Hecht und Wels gibt es auch einige Fischarten aus anderen Gewässern, die in den Neusiedlersee ausgesetzt wurden.
Der Sichling Der Sichling (Foto links, auch „Ziege“ genannt) ist durch die derzeit hohe Wassertemperatur im See besonders bedroht. Es handelt sich um einen weißen karpfenähnlichen Fisch, der vermutlich aus dem Donaudelta in den Neusiedler See eingeschleppt wurde. Es dient hauptsächlich anderen Fischen wie dem Zander als Nahrung.
Der Zander Während der Zander auf der Speisekarte steht (Bild rechts), ist der Zander auf den Speisekarten Pannoniens sehr beliebt. Der Zander gehört zu den Barschgewächsen und ist die größte Süßwasserbarschgewächse Europas.
Der Aal In den 1950er Jahren wurde der Aal erstmals im Neusiedler See ausgesetzt. Da Aale hier nicht heimisch sind und auch nicht brüten, mussten immer wieder junge Aale in den Neusiedler See entlassen werden.
Berufsfischer Vor 50 Jahren betrug die Zahl der Berufsfischer 53, heute sind es elf.
Massensterben In der Vergangenheit starben alle Fische im Neusiedlersee mehrfach; zuletzt 1929, als der See bei Niedrigwasser zugefroren war. Wird der Winter kalt, droht ein ähnliches Szenario: Mit 115 Metern über der Adria ist der Wasserstand auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1965.