In der Schweiz konnten am Mittwochmorgen mehrere Stunden lang keine Flugzeuge starten und landen. Grund dafür war der Ausfall des Computersystems Skyguide, das den Schweizer Luftraum und den angrenzenden Luftraum kontrolliert. Das Unternehmen teilte mit, dass der Schweizer Luftraum gesperrt sei. Dies ist nicht mehr der Fall. Skyguide konnte das Problem beheben und das Unternehmen gab auf Twitter bekannt, dass es den Ausfall bedauere. Es handele sich nicht um einen Cyberangriff, sagte Skyguide-Sprecher Vladi Barrosa der Deutschen Presse-Agentur. Ursache war ein Hardwareproblem im Computernetzwerk.
Alle Flughäfen des Landes waren von dem Absturz betroffen, darunter Genf, Zürich, Bern und Basel. Auch in Zürich, dem grössten Flughafen des Landes mit 300 täglichen Abflügen, mussten die Maschinen vorerst am Boden bleiben. Dort teilte der Betreiber mit, dass der Flugbetrieb zunächst mit einer Auslastung von 75 Prozent laufe. Am Mittwochmorgen wurde auf Twitter ein Bild gepostet, das eine Flugtafel zeigt, aus der hervorgeht, dass alle Flüge betroffen waren. Passagiere beschwerten sich auf Twitter, dass sie bereits durch den Check-in geführt worden seien und nun am Flughafen eingesperrt seien.
Ankommende Langstreckenflüge wurden auf Flughäfen in Nachbarländern wie Lyon, Mailand und Wien umgeleitet. Die Schweizer Flughäfen wurden nun für Starts und Landungen mit dem Tracking-Tool Flightradar24 neu gestartet. Zahlreiche Flugzeuge warteten im Vorfeld an den Flughäfen, um ihre Reise fortzusetzen.
Was er nach seinem Ausscheiden aus dem Amt machen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Doch die Luftfahrt steht unter Druck, weil an den Flughäfen Personalmangel herrscht. Lediglich die Lufthansa hatte angekündigt, Hunderte von Flügen im Sommer streichen zu wollen, um Flughäfen zu entlasten.
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Timo Kotowski und Klaus Max Smolka
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