Formel 1 in Kanada gewinnt Verstappen – Schumacher hat erneut Pech

Stand: 19.06.2022 22:35 Uhr

Wichtige Punkte für Verstappen, Schumacher hat noch Pech: In der Formel 1 bleibt alles beim Alten.

Mit dem Erfolg beim Grand Prix von Kanada hat Weltmeister Max Verstappen die fast schon skurrile Serie seines Red-Bull-Rennstalls auf sechs Siege ausgebaut und führt die Fahrer-WM immer deutlicher an, weil sein Teamkollege Sergio Perez und Ferrari-Star Charles ausgeschieden sind . Leclerc selbst konnte sich nur von Startplatz 19 auf fünf verbessern.

“unangenehmes Gefühl”

Mick Schumacher, der am Samstag mit Platz sechs im Nassen sein bestes Qualifying-Ergebnis hatte, kämpfte hart – bis ihn sein Haas-Ferrari-Motor nach 20 Runden fallen ließ – an diesem Punkt war Schumacher Siebter.

„Es ist ein mulmiges Gefühl“, sagte Schumacher kurz nach seinem Ausfall, „aber ich werde viel Positives mitnehmen. Die Regenwertung war super.

Mick Schumacher beendet den GP von Kanada

Auch Vettel ohne Punkte

Für Sebastian Vettel (Aston Martin) war nach einer misslungenen Wertung nur Platz zwölf möglich. Der einzige Verstappen, 24, verwies seine Leclerc-Kollegen Carlos Sainz (Spanien) und Lewis Hamilton (England/Mercedes) zu seinem 150. Formel-1-Rennen.

Besonders bemerkenswert war Hamiltons Leistung: Der Weltrekordmeister wand sich vor einer Woche in Baku noch unter Rückenschmerzen, im Training am Freitag in Montreal klagte er über seine langsamen Autos, am Sonntag holte er in Bahrain sein zweites Podium nach dem Saisonstart . Nach dem Rennen war er zufrieden: „Wir haben einen tollen Job gemacht, ich fühle mich wieder jung.“

Hartes Wochenende für Leclerc

Verstappen hat bereits 175 Punkte auf seinem Konto. Perez, der mit einem Fahrfehler vorzeitig kapitulieren musste, steht noch bei 129 Punkten, Leclerc hat nach neun Rennen 126 Zähler auf dem Konto. Nach zwei Motorschäden in den letzten drei Rennen hatte der Monegasse erneut Pech: Aufgrund einer Motorstrafe musste er dem Feld folgen. Stabhochspringer Verstappen zog zunächst leicht davon.

An seiner Seite hat Ex-Champion Fernando Alonso, der zum ersten Mal seit fast zehn Jahren wieder in die erste Reihe zurückgekehrt war, seine Drohung, den Niederländer in der ersten Runde anzugreifen, nicht wahr gemacht. Leclerc blieb lange bei seinem ersten Reifensatz und kletterte von Startplatz 19 nach und nach nach oben. Im Kampf um Platz fünf gegen Alpine-Teamkollege Alonso Esteban Ocon kam er jedoch nicht vorbei. Nach 42 70 Runden wechselte Leclerc schließlich die Reifen, fand sich nun aber ohne Punkte wieder. Seine Arbeit begann von neuem.

Tsunoda aktiviert die Sicherheitsautoperiode

Das Rennen ging weiter, bis Yuki Tsunoda (Japan / AlphaTauri) nach 49 Runden in die Leitplanke einfuhr und eine Safety-Car-Phase auslöste. Verstappen hatte nun Sainz hinter sich und musste sich gegen die Zielflagge wehren, was er aber bravourös machte.

„Das Safety Car am Ende hat nicht geholfen. Es war sehr spannend bis zum Schluss“, sagte Verstappen am Ende erleichtert.

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