Stand: 10.07.2022 16:44
In Österreich schnappte Ferrari-Pilot Charles Leclerc Weltmeister Max Verstappen den Sieg weg. Für Mick Schumacher ist er in die Punkte zurückgekehrt.
Beim Großen Preis von Österreich sicherte sich Ferrari seinen zweiten Sieg in Folge. Nach dem Sieg von Carlos Sainz in Großbritannien belegte Teamkollege Charles Leclerc am Sonntag (10. Juli 2022) in Spielberg den ersten Platz.
Weltmeister Max Verstappen war nach dem Sprintsieg am Vortag nur Zweiter. Sainz war lange Zeit Dritter in der Spitzengruppe, schied aber in Runde 57 von 71 wegen eines Defekts aus. Platz drei auf dem Podest ging damit an Lewis Hamilton im Mercedes.
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Schumacher kehrt in die Top Ten zurück
Nach dem achten Platz in Silverstone zeigte Mick Schumacher eine weitere gute Demonstration und wurde Sechster mit dem Haas-Auto und zurück in die Punkte. Sebastian Vettel spielte im Aston Martin diesmal keine Rolle und wurde mit einer Runde Rückstand 17.
In der Fahrerwertung bleibt Verstappen mit Red Bull auf Platz eins (208 Punkte). Leclerc (170 Punkte) kletterte mit seinem dritten Saisonsieg auf Rang zwei, 38 Punkte hinter dem Niederländer.
Leclerc: “Wir müssen so weitermachen”
„Es war ein sehr gutes Rennen“, sagte Leclerc und ergänzte mit Blick auf seine lange Trockenzeit: „Ich habe diesen Sieg sehr gebraucht. Wir haben gezeigt, dass wir die Pace im Auto haben. Jetzt müssen wir das so halten.“ .”
Verstappen erklärte: „Es war ein schwieriger Tag. Wir hatten einige Probleme mit den Reifen. Platz zwei ist für uns angesichts der Umstände ein gutes Ergebnis.“
Verstappen zunächst am Ausgang vorne
Zunächst behielt Verstappen die Führung gegen das Ferrari-Duo. Zur Freude der großen niederländischen Fangemeinde unter den 100.000 Zuschauern trat der Weltmeister in orangefarbenen Rauchwolken davon.
Doch schnell zeigte sich, dass Leclerc das stärkste Auto hatte. In der zwölften Runde übernahm er schließlich die Führung. Dann wählte Red Bull eine neue Strategie und brachte Verstappen bald zum Reifenwechsel.
Ferrari muss am Ende zittern
Er fiel zurück, war aber nun deutlich schneller als die beiden Ferraris vorne auf Platz drei. Als auch Leclerc und Sainz kurz vor Rennmitte aufhörten, überholte Verstappen sie zunächst. Leclerc konnte sich jedoch auf die Geschwindigkeit seines Ferrari verlassen, überholte recht schnell, und der Vorgang wiederholte sich nach dem zweiten Stopp.
Etwas knifflig wurde es erst zum Schluss, als Leclerc Probleme mit dem Gaspedal meldete und Verstappen langsam näher kam. Aber der Ferrari-Pilot hielt seine Position und gewann mit 1.532 Sekunden Vorsprung.