Formel 1: Vettels Chef äußert sich zu Mick Schumachers Gerüchten

Mick Schumacher (links) und Sebastian Vettel beim Grand Prix von Miami. Bild: James Moy Photography / PA Images / James Moy

Seit Anfang 2021 läuft es für Sebastian Vettel nicht rund. Mit seiner Verpflichtung und den hohen Erwartungen an das eigene Auto wollte Aston Martin die Spitze angreifen. Stattdessen sind die Briten Vorletzter in der Konstrukteurswertung. Der viermalige Weltmeister konnte in diesem Jahr erst zwei Mal in die Punkte fahren. „Unser ‚Normal‘ ist eher am Ende des Feldes“, musste Vettel nach dem Rennen in Imola zugeben. “Es ist schwer, weil das nicht mein Fokus und nicht mein Ziel ist.”

Mick Schumacher soll ein Aston-Martin-Kandidat sein

Viele sehen die 34 Jahre gezählt. Minardi-Teamchef Giancarlo Minardi riet Vettel vor einigen Wochen zum Karriereende: “Er muss zurücktreten. Er hat viel Geld, er hat viele Titel gewonnen und er wird keine mehr gewinnen.”

Tatsächlich läuft Vettels Vertrag Ende des Jahres aus. In einem Interview mit der Sportschau vor einigen Wochen machte Vettel selbst den Verbleib bei Aston Martin vom Fahrzeug abhängig: “Man muss festhalten, dass das Auto besser wird und ich sehe auch, dass das Team vorankommt.”

Am Wochenende berichtete der italienische Ableger von motorsport.com, dass Vettels Tage beim britischen Rennstall gezählt seien. Aston Martin sucht bereits nach einem Nachfolger. Einer der Kandidaten: Vettels Landsmann Mick Schumacher.

Vermeintlicher Plan B: Fernando Alonso

Folglich interessiert man sich für Schumacher nicht nur wegen seiner Fahrkünste, sondern auch wegen seines Namens, also wegen Marketingmöglichkeiten. Allerdings ist Schumacher fest an Ferrari gebunden, die ihn zunächst bei Haas ausbilden wollen.

Fernando Alsonso war Weltmeister bei Renault 2005 und 2006. Mit 40 Jahren ist er immer noch aktiv Bild: imago images / imago images

Wenn die Scuderia Schumacher zum Jahresende nicht aufgeben will, hat laut motorsport.com auch Aston Martin einen Plan B: Ex-Weltmeister Fernando Alonso. Der 40-Jährige hat bei Alpine nur noch einen Vertrag bis Saisonende.

Aston-Martin-Teamchef lobt Vettel

Unterdessen hat sich Aston-Martin-Teamchef Mike Krack zu den Gerüchten geäußert. In einem Interview mit RTL/n-tv dementierte er einen angeblichen Abgang Vettels. „Wenn du jemanden wie Sebastian hast, musst du versuchen, ihn zu halten. Er hat viel Erfahrung hinter dem Steuer, aber er ist auch ein sehr positiver Mensch, der uns am Laufen hält.“ Krack hat keine Angst, dass sein so erfolgsverwöhnter Ex-Pilot die Lust an der Formel 1 verlieren könnte: „Wenn man sieht, wie er sich einmischt: Niemand, der nicht fahren will, fährt mehr.“

Aston Martin-Teamleiter Mike Krack (links) und Fahrer Sebastian Vettel auf dem Laufsteg in Bahrain. Bild: Hasan Bratic / Hasan Bratic

Krack hielt sich mit konkreten Aussagen zu Gerüchten über Interesse an Mick Schumacher zurück: „Es ist zu früh, um jetzt über diese Themen zu sprechen. Wir haben unsere eigene Art, mit Sebastian weitermachen zu wollen. Alles andere sehen wir später.“ Allerdings räumte er ein: „Wir verfolgen alle Fahrer, die in der Formel 1 aktiv sind.“

(kpk)

Am Samstagabend überraschte Real-Madrid-Spieler Toni Kroos seinen Freak in einem TV-Interview mit dem ZDF-Journalisten Nils Kaben. Nachdem er sich am Sonntag bei der „Bild“-Zeitung für seine Fragen entschuldigt hatte, äußerte er sich nun in einem Interview mit dem „Spiegel“ sehr klar zu der Situation.

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