Udo Landbauer, Chef des FPÖ Niederösterreichs, sprach in „Heute“ Klartext: Die Preise würden explodieren, die Maßnahmen seien ein schlechter Scherz.
Udo Landbauer, Chef des FPNÖ-Klubs, machte am Montag durch die Sendung auf sich aufmerksam: „Endlich genug ist genug. Die Preise explodieren, das Leben wird jeden Tag teurer und die Regierung tut nichts.“ Udo Landbauer ist zuversichtlich: „Erwin Pröll hätte schon längst was gemacht. Ich kann nicht sagen, ob er gut gewesen wäre, aber er hätte nicht zu Ende gesucht.“ Im „Heute“-Interview sprach Udo Landbauer nicht nur über Inflation, sondern auch über Inflationsmaßnahmen und -polster, „Raus mit dem Gas“, Flüchtlinge, Masken- und Impfpflicht und Landtagswahlen.
Sofortige Inflationsmessungen und FP: „Die Liberalen fordern einen Inflationsausgleich von 500 Euro für österreichische Geringverdiener bis 1.500 Euro netto. Für Zwei-Personen-Haushalte 2.200 Euro, für Drei-Personen-Haushalte 2.900 Euro, für Vier-Personen-Haushalte.“ A wendet ein Nettoeinkommen von 3.600 Euro an. Der Heizkostenzuschuss muss auf 300 Euro verdoppelt werden, was wir ab Herbst fordern. 1,20 Euro. Wenn das in Ungarn möglich ist, warum nicht bei uns?”, fragt der Liberale-Chef Verein.
Auch die Inflation in den Supermärkten will der FP-Politiker eindämmen: “Sie sollten mit den wichtigsten Lebensmitteln einen Einkaufswagen fahren und die Mehrwertsteuer auf diese Artikel halbieren.” Zudem fordert Landbauer ein Einfrieren der Strom- und Heizkosten: „Wie kann das letzte und damit teuerste Kraftwerk den Strompreis bestimmen? Niemand kann es erklären, weil es sich um reine Energieversorger handelt, die die Vorteile ihres Lebens feiern.“ und der Vize-Finanzminister freut sich über die Rekordsteuereinnahmen. Erwin Pröll hätte nicht nur geschaut, er hätte gehandelt. Ich kann nicht beurteilen, ob seine Aktion gut gewesen wäre, aber ich hätte etwas getan.“
Energiekostenkompensation und Ökobonus: „Energiekostenkompensation ist zu spät, zu wenig, zu kompliziert. Der Ökobonus ist eigentlich nur ein CO2-Steuerausgleich.“ Laut Landbauer sollte die Regierung endlich aufhören, Zuschüsse zu sponsern und endlich aufhören, Geld von den Menschen zu nehmen.
Raus vom Gas: „Das passiert, wenn ein Global-2000-Aktivist Umwelt- und Energieminister wird“, sagt Landbauer.
Sanktionen gegen Russland: Udo Landbauer: „Stoppt die absurde Sanktionspolitik. Russland verkauft Gas an Indien oder China. Und dann kaufen wir Energie von dort, von den USA oder von Staaten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten oder dem Jemen Die glauben wirklich an Propaganda. Und diese Utopisten, die zwischen 10.000 und 15.000 Euro brutto verdienen, raten dann normalen Arbeitern, die Heizung auszutauschen – absurd.”
Flüchtlinge: „Der Flüchtlingsstrom aus der Ukraine ist rückläufig. Das Problem sind Zuwanderer, die nicht aus der Ukraine kommen. Allein im vergangenen Jahr hatten wir einen Zuwachs von 161 Prozent. Die ÖVP als Partei der Zuwanderer hat komplett versagt“, sagt der FP-Politiker .
Maskenpflicht: „Das ist ein rein politisches Symbol. Die ÖVP interessiert sich wegen Corona nur noch für kaufmännische Angestellte. Die kümmern sich nicht mehr um die eigenen Parteifunktionäre“, sagt Udo Landbauer.
Impfschutz: Udo Landbauer sagt: „Die Debatte wird wiederkommen. Und Regierungsvizepräsidentin Johanna Mikl-Leitner wird gebeten, die Impfung abzulehnen.
Landtagswahl: „September wird immer wieder als möglicher Wahltermin gehört, ein Januar-Termin gilt als wahrscheinlich. Der VPNÖ-Chef soll seinen Kollegen endlich puren Wein schenken.“
Das sagte der Chef des FPNÖ-Klubs, Udo Landbauer, gegenüber Wordrap
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