Fragwürdiges Lob für die Party in Kopenhagen

Das 1:1 gegen Weltmeister Frankreich endete für ÖFB-Kapitän David Alaba am Freitagabend mit einem dicken Rucksack am linken Oberschenkel. Bereits in der ersten Halbzeit hatte der 29-Jährige nach eigenen Angaben Adduktorenprobleme. Im Laufe des Spiels spannte sich der Muskel immer mehr an. „Ich glaube nicht, dass es jetzt ein größeres Gefühl ist“, sagte Alaba nach Spielende. Am Samstag wird weiter geforscht.

Interview mit David Alaba

Alaba habe seinen linken Adduktoren bereits in Ruhe manuell “geöffnet”, sagte er. “Ich habe es noch einmal versucht, aber in der zweiten Halbzeit war der Adduktor geschlossen und ich war in meinen Bewegungen, in meinen Drehungen eingeschränkt”, erklärte der Real-Madrid-Profi. “Dann ist auch für mich Schluss.” Mit der Einwechslung von Alaba – Kevin Danso ersetzte ihn in der 69. Minute – ist auch die Stabilität etwas verloren gegangen. Das ÖFB-Team ging auf eine Fünf-Punkte-Abwehr, aber Frankreich schaffte immer noch den Ausgleich.

Gib vor, dort zu sein

Laut Alaba hat er es trotz seiner Verletzung noch nicht ganz aufgegeben, im letzten Länderspiel der Hinrunde am Montag (20.45 Uhr, live ORF 1) in Dänemark zu spielen. „Das Ziel wird ganz klar sein, dabei zu sein“, sagte der Nationalspieler 94 Mal. Erst die Ermittlungen vom Samstag werden Aufschluss geben. Der achtmalige österreichische Fußballer des Jahres zeigte sich zuversichtlich: „Vom Gefühl her ist da nichts Großes zu sehen.“

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