Frankreich gibt Details zum Berset-Grounding bekannt

Er machte zwei weitere Landungen

Frankreich beleuchtet die Frage der Berset-Flüge

Der Bund ist vom Flugunfall des Hobbypiloten und Bundesrats Berset in Frankreich betroffen. Auf Anfrage geben französische Behörden nun bekannt, warum sie den Innenminister zur Landung gezwungen haben.

Gepostet: vor 39 Minuten

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Aktualisiert: vor 6 Minuten

Die Ansiedlung von Bundesrat Alain Berset (50) machte über die Landesgrenzen hinaus Schlagzeilen. Der Hobbypilot wurde letzte Woche von der französischen Luftwaffe auf einer Reise nach Frankreich vom Himmel geholt.

Bisher war nicht klar, was genau passiert ist. Bersets Innendepartement machte kaum Angaben zu dem Vorfall und sprach von einer «Fehlinterpretation» des Bundesrates und einem «Eingreifen» der Luftpolizei. Die «NZZ»-Untersuchung, wonach Kampfjets beteiligt gewesen seien und sogar Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (44) über den Vorfall informiert sei, wollte Bersets Sprecher nicht bestätigen.

Unterwegs von Dôle nach Thouars

Auf Anfrage von Blick gibt die französische Luftwaffe nun Details zum Geschehen bekannt. Er bestätigte, dass Berset seine Cessna in ein militärisches Sperrgebiet geflogen hatte, ohne das Funkgerät zu benutzen. Wie die «NZZ» berichtet, soll es sich um den Militärflugplatz Avord handeln.

Der Bundesrat war auf dem Weg von Dole (F), weniger als 100 Kilometer nordwestlich der Schweiz, zum rund 400 Kilometer entfernten Flughafen Thouars im Westen Frankreichs.

Neben dem Flug in die Sperrzone betraf die Luftwaffe “das Fehlen eines Flugplans, der fehlende Funkkontakt und die Unkenntnis der Absichten des Piloten”. Ein Rafale war geschickt worden. Der Kampfjet begleitete das Flugzeug vorsorglich bis zur Landung auf dem Flughafen Thouars. Das Flugzeug blieb vorsorglich in der Luft, bis die Gendarmerie Nationale eintraf, die Berset verhörte.

Zwischenstopps sorgten für Verwirrung

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Die französische Luftwaffe gibt an, dass das Vorhandensein eines Flugplans für einen Flug wie Berset nicht unbedingt erforderlich ist. Auch bei den französischen Behörden sorgte das Flugverhalten von Cessna für Verunsicherung. Nach Angaben der Luftwaffe landete Berset zweimal kurz auf den französischen Flugplätzen Châtellerault und Loudun. Weitere Angaben macht die Behörde nicht.

Laut Air Force ist ein solcher Einsatz in Berset keine Seltenheit. Im Jahr 2021 intervenierte sie 170 Mal in Frankreich wegen Flugzeugen, die „abnormales Verhalten“ festgestellt hatten.

Dass der verantwortliche Pilot aber Regierungsmitglied eines Nachbarlandes ist, ist ein Novum.

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