Frauen-EM: Deutschland gewinnt gegen Dänemark

Volumen war ein großes Thema im DFB-Team in der Offensive. Die Spieler wussten, dass sie zu Beginn der EM auch mit einer Geräuschkulisse konfrontiert werden, die sie so aus dem Fußballalltag nicht gewohnt sind. Deshalb übten sie in Trainingseinheiten auch nonverbale Kommunikation, um für Verständigung im Trubel zu sorgen.

Rund 1.000 deutsche Fans waren zum Hinspiel gegen Dänemark angereist, das Double unterstützte den Rivalen und die restlichen Sitzplätze in der mit 15.700 Zuschauern nahezu ausverkauften Premier-League-Arena des FC Brentford waren überwiegend von Engländern besetzt. die sich sichtlich gut unterhalten fühlten und dementsprechend für Stimmung sorgten.

DFB-Equipment ohne Anlaufzeit

Die Absicht der Deutschen, mit einem mutigen, offensiven und kämpferischen Auftreten das neutrale Publikum auf den Tribünen zu erobern, wurde jedenfalls schnell in die Tat umgesetzt.

Am Ende gewannen sie überzeugend mit 4:0. Dank des Erfolgs untermauerten sie ihre Ambitionen in Gruppe B. Zuvor hatte Spanien in Milton Keynes Finnland mit 4:1 besiegt.

„Das macht Lust auf mehr“

„Wir haben mit einem Rausch gespielt. Wir sind alle sehr zufrieden. Unser Angriffsdruck hat sehr gut funktioniert. Ein 4:0 im ersten Spiel ist hervorragend“, sagte Lea Schüller dem ZDF. „Ich denke, wir haben immer Platz.“ Aber jetzt sind wir zufrieden .”

Und Alexandra Popp sagte nach dem Sieg beim Start: „Ich kann es nicht glauben. Ich bin sehr glücklich, dass ich es geschafft habe, in der ersten Runde so zu gewinnen. Die Leistung der Mannschaft war hervorragend. Wir haben uns in der ersten Halbzeit unglaublich viele Chancen erarbeitet. Das 4:0 war auch hochverdient. Das macht Lust auf mehr.“


Dieser Meinung war auch Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, die „nichts zu meckern“ hatte. “Wir haben ein hervorragendes Spiel gemacht. Wir waren unglaublich dominant, aggressiv. Die Erleichterung ist natürlich groß. Es ist eine gute Basis. Eine tolle Ausgangsposition, aber noch ist nichts gewonnen”, sagte der Nationaltrainer.

Frohm blieb hart stehen

Die Deutschen brauchen nicht viel Aufwärmzeit, um in den Wettkampfmodus zu gelangen. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg setzte auf die gleiche Mannschaft, die die Schweiz im einzigen Test mit 7:0 besiegt hatte: Angeführt wurde die Formation von Kapitänin Svenja Huth, einer der sechs Wolfsburgerinnen, neben der wie alle anderen ein FC-Bayern-Quartett an den Start ging . aus dem Mittelfeld, wurde von Sara Däbritz (Olympique de Lyon) beauftragt.

Merle Frohms konnte die Führung der Gäste nach 30 Minuten mit einem gut platzierten Kopfball fast ausbauen, nachdem der Ball in die Mitte geschlungen war, aber Hausmanns-Keeper Signe Bruun parierte.


Pech für Aluminium für Deutschland

Dass der achtmalige Europameister damals an der Spitze stand, war eines der (wenigen) Defizite, die sein ansonsten dezidiertes Vorgehen prägten.

Huth und Klara Bühl sorgten immer wieder mit ihren Läufen hinter der Abwehr für Gefahr; und nur wenige Zentimeter blieben übrig, als Felicitas Rauch aus knapp 18 Metern zunächst Maß nahm und der Ball genauso von der Latte abprallte (10.) wie bei seinem zweiten Versuch kurz darauf (13.).

Magulls Intelligenz

Zudem ist Lina Magull seit Rotation an der dänischen Torhüterin Lene Christensen gescheitert (15.). Der Münchner Stürmer war mit seiner Stärke in den Platten und dem großen Aktionsradius einer der Initiatoren des deutschen Kraftspiels, was ihm andererseits nicht gefiel.

Auch das 1:0 kam von Magulls Einfallsreichtum. Er rechnete damit, dass Stine Pedersen bei einem ungenauen Pass von Bruun die Kontrolle verlieren würde, um den Ball zu fangen. So war es. Dann sprintete der 27-Jährige ohne Wende ins Freie und ließ Christensen mit einem wuchtigen Schuss ins rechte Eck keine Chance zur Abwehr (21.).

Der Oktopus kommt und schlägt zu

Im zweiten Abschnitt blieben die Kräfteverhältnisse gleich: Die Deutschen hielten mit und verlagerten das Geschehen aus dem eigenen Strafraum, während die Damen in Weiß-Rot immer mal wieder kontern konnten. Leno. Oberdorf oder Kathrin Hendrich wurden immer wieder am Wechsel gehindert.

Bonds-Coach Lars Sondergaard wollte das Ruder herumreißen, indem er Mille Gejl, Nadia Nadim und Kathrin Kühl holte, die nach vorne zielten, aber laut seiner Teamkollegin Voss-Tecklenburg später mit erhobenen Armen an der Seitenlinie stand: Lea Schüller hatte sich angeworfen das Gericht. Ecke nach Ecke von Magull Air hielt und köpfte zum 2:0 ein (57.).

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Auch die von Corona genesene Alexandra Popp kam in der Schlussphase zum Einsatz. Es half, das Ergebnis weiter zu verbessern, was ihr und ihren Teamkolleginnen zusätzlichen Schub geben wird: Die eingewechselte Lena Lattwein erzielte in ihrer Vorarbeit das 3:0 (78. Minute), bevor Popp schließlich das 4:0 erzielte (86.).

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