Frauenleiche in Wien: Verdächtige gestehen nicht

Der Verdacht bleibt. Die beiden Inhaftierten werden heute in ein Untersuchungsgefängnis gebracht.

Die Ermittlungen zur Leiche einer 20-jährigen Frau in einer Wohnung in Wien-Floridsdorf laufen am Sonntag noch auf Hochtouren. „Die beiden Verdächtigen haben bei ihren Vernehmungen kein Geständnis gemacht, der Verdacht bleibt bestehen“, sagte Polizeisprecherin Barbara Gass am Dienstag. Die beiden Männer sollten noch am selben Tag in ein Untersuchungsgefängnis gebracht werden.

Die Leiche einer 20-jährigen Frau wurde am Sonntagmorgen gefunden. Das Opfer wies Prellungen am Körper auf und die Obduktion bestätigte den Verdacht auf Fremdverschulden. Gass sagte, Details darüber, wie die Frau starb, werden zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt gegeben, da dies dem Autor bekannt sei.

Widersprüchliche Behauptungen

Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich demnach um den 25-jährigen Hausbesitzer und einen 30-jährigen Mitbewohner, der mit ihm befreundet ist. Sie hatten widersprüchliche Angaben zu dem gemacht, was in der Nacht zuvor passiert war, als sie befragt wurden. Beide sagten jedoch aus, dass Alkohol konsumiert worden sei, teilte die Polizei mit.

Der Hausbesitzer rief am Sonntag gegen 10 Uhr wegen einer „bewusstlosen“ Person in seinem Haus den Notruf an. Rettungssanitäter des Berufsrettungsdienstes unternahmen vergeblich Reanimationsversuche, für den 20-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Der 30-Jährige soll sich im Keller des Mehrfamilienhauses versteckt gehalten haben. Dort wurde er während der Ermittlungen von der Polizei festgenommen.

(APA)

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