1.08.2022 18:45 (1.08.2022 18:46)
Anzeige für Wasserbüffel-Jagdgebiet ©Canva
Die geplante Wasserbüffeljagd in Afrika endete am vergangenen Wochenende für ein Trio aus Österreich und Deutschland vor dem Verlassen des Münchner Flughafens.
Zwei Vorarlberger (47 und 42) und die 44-jährige deutsche Ehefrau des Mannes, 47, hätten die drei legalen Jagdgewehre erfolgreich verpackt, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Sie wollten jedoch nach Simbabwe reisen, wo keine Waffen exportiert werden dürfen.
Strafverfahren statt Trophäen
„Keiner der drei konnte eine Sondergenehmigung vorweisen. Im Gegenteil, sie sagten den Polizisten, dass dies nicht für notwendig erachtet werde“, so die Beamten. Statt einer neuen Trophäe an der Wand hat der 47-jährige Besitzer der drei Doppelbüchsen nach dem Vorfall vom Freitag nun ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen die Außenwirtschaftsverordnung am Hals.
Nach der deutschen Außenwirtschaftsverordnung stehe Simbabwe auf der Embargoliste, „d.h. es dürfen grundsätzlich keine Waffen dorthin verbracht werden“, teilte die Bundespolizei am Flughafen München mit.