Fußball: Alisha Lehmann spricht auf Social-Media-Plattformen über Hass

“Es tut einfach weh”

Alisha Lehmann spricht im Netz über Hassbotschaften

Der Europäische Fußballverband (UEFA) hat eine Zunahme von Online-Hassbotschaften gegen Fußballer festgestellt. Betroffen ist auch Nationalspielerin Alisha Lehmann (23). Jetzt spricht er in einer Dokumentation darüber.

50 Prozent aller Fußballprofis sind laut Uefa bereits Opfer von Beleidigungen, Beleidigungen und anderen Hassbotschaften im Internet geworden. Allein während der Gruppenphase der Frauen-EM meldete der Verband rund 300 Fälle von Online-Beleidigungen.

Der Inhalt dieser Nachrichten ist meist rassistisch, sexistisch oder persönlich anstößig. Alisha Lehmann (23) entging diesen Anfeindungen nicht, gerade zu der Zeit, als sie mit Natis Kollegin Ramona Bachmann (30) liiert war.

„Wir gehören nicht mehr zu uns“

“Wenn ich früher mit einer Frau zusammen war, haben die Leute das oft nicht akzeptiert, waren traurig oder haben gesagt: ‘Du bist jetzt so anders’ oder ‘Du bist keiner von uns mehr'”, sagt der gebürtige Berner der Uefa-Dokumentation. Empört Die Serie». “Es tut mir weh, weil für mich alle gleich sind.”

Lehmann, die 7,8 Millionen Follower auf Instagram hat, sagt, dass sie viel Zeit auf dieser und anderen Plattformen wie TikTok verbringt. Sie möchte diese sozialen Medien nutzen, um Mädchen und jungen Frauen zu zeigen, dass sie alles erreichen können. „Wenn Leute so negative Dinge teilen, macht mich das traurig, weil ich die Plattformen positiv nutzen möchte.“

Plattformen müssen handeln

Beleidigungen im Netz seien für den 23-Jährigen viel schlimmer als im echten Leben, weil “es dir zehn oder hundert Leute erzählen”. Im wirklichen Leben würden sich viele Online-Mobber diese Art von Beleidigungen nicht trauen: “Sie fragen lieber: ‘Kann ich dein Shirt haben?’ Oder ‘Kann ich ein Autogramm haben?'”

Aber weil man sich hinter einem Handy oder einem Computer verstecken kann, glauben viele, dass sie sagen können, was sie wollen. Um zu verhindern, dass sie sich so fühlen, fordert die Spielerin von Aston Villa, die am Freitag ihren Vertrag um ein Jahr verlängert hat, die Plattformen auf, zu handeln. „Social-Media-Plattformen müssen sich ändern, neue Richtlinien setzen und Betroffene unterstützen.“ (was)

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