Nachdem Russland am Montag Raketen auf ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk abgefeuert hatte, stieg die Zahl der Todesopfer am Dienstag auf 18. Dutzende Menschen werden weiterhin vermisst und etwa sechzig wurden verletzt. Ukrainischen Quellen zufolge beschoss die russische Luftwaffe das Gebäude mit Luft-Boden-Raketen von Langstreckenbombern aus der Region Kursk. Russland hingegen behauptet, auf Waffendepots geschossen zu haben, in denen US-amerikanisches und europäisches Material gelagert wurde. Das Einkaufszentrum funktionierte nicht. Das Treffen des G7-Gipfels im bayerischen Elmau stufte den Angriff als Kriegsverbrechen ein und drohte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in einer Erklärung mit Konsequenzen. Auch der UN-Sicherheitsrat befasst sich mit dem Vorfall.