Gedichte und kulinarische Geschichten

26. Mai 2022, 14:05 Uhr

Seit jeher wird über Essen phantasiert, diskutiert und philosophiert: Essen ist eine angenehme, intelligente und subtile Kunst. Es ist ein vitaler und sinnlicher Prozess, der ebenso raffiniert wie heikel sein kann, so angenehm wie ekelerregend. Der körperliche, emotionale und kommunikative Prozess des Essens wird in literarischen Mustern beschrieben, gefeiert oder karikiert. Ausgewählte Texte umfassen Satiren, Gedanken, Gedichte und Passagen aus der erzählenden Literatur verschiedener Epochen. Nach einem guten Essen, sagte Oscar Wilde, kann jedem vergeben werden, sogar den Familienmitgliedern selbst.

Gestaltung: Markus Meyer

Service

Dieses Programm präsentiert die folgenden Gedichte und Geschichten:

FW Bernstein: „Auf den schönen Teigbällchen“ Ernst Jandl: „Mahlzeit“ Ludwig Börne: „Die Gabel“ Joachim Ringelnatz: „Die Welt im Ei“ Erich Fried: „Essensangelegenheiten“ Berthold Bell: „Die Wurst des Untergangs“ Max Goldt: „Senf drauf“ Christian Morgenstern: „Der Hecht“ Hoffmann von Fallersleben: „Mährische Nationalhymne“ Roger McGough: „Vegetarier“ Ror Wolf: „Das Ende des Mondes“ Hans Sachs: „Eine Tischzucht“ Loriot: „ Nilpferd in Burgund“ Loriot: „Dackel im Schlafrock“ Loriot: „Jäger am Reisrand“ Christian Morgenstern: „Das Aroma“

Serie

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