Aktualisiert am 13.06.2022 um 16:50 Uhr
- Flussüberquerungen dürften in der nächsten Phase des Ukrainekrieges eine wichtige Rolle spielen.
- Zu diesem Schluss kamen die britischen Geheimdienste.
- Große Flussüberquerungen konnten die Russen bisher oft nicht erfolgreich meistern.
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Laut britischen Geheimdiensten dürften Flussüberquerungen in der nächsten Phase des Ukrainekriegs eine entscheidende Rolle spielen. Ein zentraler Teil der russischen Frontlinie in der Donbass-Region liegt westlich des Seversky Donets, teilte das britische Verteidigungsministerium am Montag in einem Update mit.
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Um weiter in den Donbass vorzudringen, muss Russland daher komplizierte Flankenangriffe durchführen oder Flussüberquerungen unternehmen. Bislang ist es den Russen oft nicht gelungen, großflächige Flussüberquerungen unter Beschuss erfolgreich zu meistern. Den Ukrainern hingegen war es vor dem Rückzug immer wieder gelungen, Brücken zu zerstören.
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor mehr als drei Monaten hat die britische Regierung regelmäßig Informationen über dessen Fortschritte veröffentlicht. Moskau wirft London gezielte Fehlinformationen vor. (dpa/lh)
Aktualisiert am 13.06.2022 um 15:16 Uhr
Laut einer Analyse hat Russland in den ersten hundert Tagen seines Krieges gegen die Ukraine 93 Milliarden Euro Einnahmen aus dem Export fossiler Brennstoffe erzielt. Laut einem am Montag veröffentlichten Bericht des finnischen Forschungszentrums für Energie und saubere Luft (CREA) bleibt die EU bei weitem der größte Abnehmer von russischem Gas und Öl.