Genf im Halbfinale von Mallorca – Der „Prinz von Bellier“ hat noch viel vor

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Antoine Bellier sorgt auf Mallorca für Furore. Der 25-jährige Schweizer hat sich als Meister der schnellen Anpassung erwiesen.

Legende: Raus aus dem Schatten von Antoine Bellier auf Mallorca. Getty Images / Manuel Queimadelos

Antoine Bellier schreibt weiterhin glücklich seine persönliche Geschichte beim Rasenturnier auf Mallorca. Nach 3 Siegen über die 100 besten Spieler traf die Nummer 303 der Welt im Halbfinale am Freitag fast zufällig auf die Nummer 1 Daniil Medvedev. Allerdings verlor der Russe sein Viertelfinale gegen Roberto Bautista Agut (ATP 20).

Der 34-jährige Spanier ist nach jedem Wimbledon-Halbfinalisten 2019 ein Gegner eines Kalibers, das Bellier bis vor kurzem zu groß schien. Der Wacholder konnte in dieser Woche erstmals ein Match im Hauptfeld gewinnen, indem er den Argentinier Federico Delbonis auf der höchsten Stufe der ATP besiegte.

Der 25-Jährige hatte bereits im April mit dem überraschenden Sieg beim Challenger-Turnier in San Luis Potosí (MEX) einen großen Sprung in der Weltrangliste geschafft, wo er wie jetzt auf Mallorca um die Platzierung kämpfen musste. .

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Zuversichtlich sagte Bellier hinterher zu Le Matin: “Das ist nur ein Maßstab für die Ziele, die ich mir gesetzt habe. Aber es bestätigt, dass wir in die richtige Richtung arbeiten.”

Mit „uns“ meint Bellier auch Trainer Jean-René Lisnard, mit dem er an seiner Akademie in Cannes zusammenarbeitet. Der Monegasse, der auch Medvedev dabei half, ein Spitzenspieler zu werden, brachte ihm einen aggressiveren Stil mit mehr Vorstößen ins Netz bei. Davon profitierte er zuerst auf Sand und jetzt auf Gras.

Chamäleon mit Schläger

Überraschenderweise passt sich Bellier gut an spezielle Bedingungen an. San Luis Potosí liegt auf 1860 Metern über dem Meeresspiegel. Und die Linke spielte im vergangenen Sommer ihr erstes Rasenturnier.

Unabhängig davon, wie die Reise auf die spanische Ferieninsel weitergeht, wird Bellier nächste Woche für das 220. ATP-Ranking antreten. Wimbledon ist noch zu früh, aber ein Kandidat für die US-Open-Qualifikation im Herbst ist der „Prince of Bellier“, wie er auf Twitter in Anlehnung an den „Prince of Bel Air“ genannt wurde, so jedenfalls.

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