Auch mit 91 Jahren besteht der Finanzier und Kämpfer für eine demokratische und offene Gesellschaft darauf, in Davos zu Abend zu essen, um die Welt zu analysieren. Diesmal warnt er vor dem Weltuntergang, lässt sich aber von seinem Optimismus nicht rauben.
George Soros, der Journalisten beim Weltwirtschaftsforum empfängt, hat längst Tradition.
Jason Alden / Bloomberg
Zum x-ten Mal lud George Soros Journalisten zum Dinner nach Davos ein, selbst sein Sohn Alex, 36, weiß es nicht mehr. „Als er anfing, war ich noch ein Kind“, sagt er schlicht. Es ist jedenfalls Tradition geworden, dass Soros während des Weltwirtschaftsforums nach Davos kommt und Journalisten zum Abendessen einlädt. Nicht beim World Economic Forum selbst, aber in unmittelbarer Nähe des Kongresszentrums des Seehof Hotels.