Erstellt am 02. Juli 2022 | 10:41
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Die Zerstörung ist enorm
Foto: APA/dpa/Reuters
Nach Angaben aus Kiew setzt Russland seine Angriffe auf breiter Front in der Ostukraine fort. In der Region Charkiw versuche die russische Armee verlorene Stellungen mit Artillerieunterstützung wiederzugewinnen, teilte am Samstag der ukrainische Generalstab mit. Zahlreiche Standorte würden bombardiert, um sich mit der ukrainischen Armee zu verbinden. In der Region Donezk sei ein russischer Angriff abgewehrt worden, sagte er. Aus dem Gebiet Avdiivka wurden russische Luftangriffe gemeldet.
Im Schwarzen Meer hingegen blockiert Russland weiterhin die maritimen Verbindungen der Ukraine. Ukrainischen Quellen zufolge hat Russland Streumunition bei Raketenangriffen in der Stadt Slowjansk eingesetzt, bei denen mindestens vier Menschen getötet wurden.
In der Nacht zum Samstag waren zivile Gebiete betroffen, in denen es keine militärischen Einrichtungen gab, sagte Bürgermeister Wadym Lyach gegenüber Telegram. Vier Menschen starben und sieben Menschen wurden verletzt. Streumunition sind Raketen und Bomben, die über dem Ziel in der Luft explodieren und viele kleine Sprengkörper freisetzen. Seine Verwendung ist nach internationalem Recht verboten.
Am Samstagmorgen waren Detonationen aus Mykolajiw zu hören. “Es gibt mächtige Explosionen in der Stadt! Bleiben Sie in den Notunterkünften!”, schrieb Bürgermeister Oleksandr Senkevich im Telegramm. Die Ursache der Explosionen ist noch nicht bekannt.